Österreichs größtes Reisebüro Ruefa zieht nicht nur eine erste positive Bilanz über das vergangene Jahr. Auch der Ausblick auf 2023 ist gut: Trotz Teuerung wollen heuer 89 Prozent der Österreicher verreisen, so viele wie vor der Pandemie.
Die Teuerungswelle hat auch vor Urlaubsreisen nicht halt gemacht. Durchschnittlich acht Prozent teurer sind Pauschalreisen im Jahresvergleich geworden. Spurlos vorüber geht das an den Reiseplänen der Österreicher nicht, aber ein Verzicht auf den Urlaub dürfte nach den Pandemiejahren praktisch kein Thema mehr sein. Das ist zumindest das Bild, das eine traditionell zu Jahresbeginn veröffentlichte repräsentative Umfrage im Auftrag der Ruefa Reisebüros zeichnet.
Die erste Bilanz, die Ruefa-Chefin Helga Freund schon jetzt für das Jahr 2022 zieht, ist ebenfalls besser als erwartet. „Wir hatten ein gutes Reisejahr,“ sagt sie, „wir haben 80 Prozent des Umsatzes erreicht, den wir vor der Krise hatten.“ Tatsächlich hätten mehr Menschen ihre Koffer gepackt, als bei der Umfrage vor einem Jahr geglaubt hatten. Auch das Geld saß dann etwas lockerer als ursprünglich geplant.Die Vorzeichen für 2023 sind somit relativ gut.
Der Umfrage zufolge werden die Reisebudgets insgesamt größer und auf etwa 1700 Euro pro Person aufgestockt, 2022 wurden etwa 1570 Euro ausgegeben. 24 Prozent der Befragten sagen, dass sich die Teuerung auf ihre Reisepläne überhaupt nicht auswirken wird. Vielleicht nicht zuletzt wegen der hohen Preise machen aber immer weniger Österreicher – nur noch neun Prozent – Skiurlaub.
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