Handel vs. Regierung: Woran es bisher scheitert

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Regierung und Handel weigern sich weiterhin, in den Markt einzugreifen. Woran es scheitert:

Hunderttausende Menschen verzweifeln zusehends an den Lebensmittelpreisen in Österreich - doch Regierung und Handel weigern sich weiterhin, in den Markt einzugreifen. Ein erster Gipfel mit mehr als 40 Teilnehmern am Montag entpuppte sich erwartungsgemäß als ergebnislos. Die Opposition schäumt, spricht Kanzler und Ministern das Misstrauen aus.

In der gesamten Eurozone sind die Preise im Schnitt um knapp zehn Prozent niedriger als in Österreich.Was läuft nun etwa in Deutschland anders als in Österreich? So einiges. Allen voran bringt der Handel immer wieder Kosten für „Energie, Miete und Steuern“ ins Spiel. Unterschiedliche Mehrwertsteuersätze, andere Lohnkosten, höhere Transportkosten, mehr regionale und Biolebensmittel in Österreich sowie eine „kleinstrukturierte“ Landwirtschaft.

Landwirtschaftsvertreter verwiesen außerdem auf die höchste Anzahl an Supermärkten in Österreich im EU-Vergleich pro 100.000 Einwohner. Ein Eingriff in den Markt - etwa Preisbremsen - würden lediglich verzerrend wirken und dazu führen, dass das Geld in anderen Bereichen wieder hereingeholt würde . 548.000 Menschen können sich laut Sozialministerium in Österreich aus finanziellen Gründen nicht angemessen ernähren.Interessant hier besonders ein Argument der Landwirtschaftskammer: Die Lebensmittelpreise seien unvermindert hoch, während die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise deutlich gesunken seien, sagt Josef Moosbrugger, Präsident der Vorarlberger Landwirtschaftskammer.

Lebensmittelpreise sind unvermindert hoch, während die landwirtschaftlichen Erzeugerpreise deutlich gesunken sind.Was von Opposition und auch Arbeiterkammer indes immer gefordert wird, wäre ein Nachlass oder etwa die komplette Abschaffung der Mehrwertsteuer - was die ÖVP bisher kategorisch ablehnt. Rainer Trefelik von der Bundessparte Handel erklärte dazu: „Das wäre ein kurzfristiger Effekt, der wohl die Gießkanne ist.

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