Wer im Homeoffice arbeiten kann, ist unwichtig? Diese Aussage machte der Trigema-Chef. Und sie ist falsch, wie unsere Autorin meint.
Er schimpft auf das Homeoffice, er schimpft auf die Work-Life-Balance, er schimpft auf die Vier-Tage-Woche. Applaus aus der konservativen Ecke ist ihm damit sicher. Das wundert nicht, weil der Trigema-Chef nun mal ist, wie er ist. Dennoch ist seine Aussage vor allem eines nicht: zukunftsweisend für Trigema. Ein Kommentar.
– aber bei mir können sie sich dann auch gleich arbeitslos melden, weil sowieso keiner merkt, ob sie arbeiten oder nicht“„Wenn ich zu allem ‚ja‘ sage, egal ob zur Vier-Tage-Woche oder zur Work-Life-Balance, darf ich mich nicht wundern, wenn immer mehr gefordert wird.“Das sind Ansichten aus dem letzten Jahrhundert – und sie zeigen, dass der 81-jährige Grupp nicht verstanden hat, dass sich die Arbeitswelt weitergedreht hat. Wie sie es übrigens schon immer tat.
Es mag sein, dass Trigema darunter noch nicht ganz so schlimm „leidet“ wie andere Firmen. Schließlich heißt es, dass viele Angestellte schon seit vielen Jahren dort arbeiten – also oft bis zur Rente bleiben werden. Aber die geburtenstarken Jahrgänge gehen jetzt – und auch ein ehrwürdiges Unternehmen muss sich da bewegen. Ob Grupp das nun will oder nicht.
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