Die Vorarlberger Landesregierung hat am Dienstag im Pressefoyer nach der Regierungssitzung den vor vier Tagen ausgestellten Entnahmebescheid für einen Wolf gerechtfertigt.
Es gehe nicht darum, das - nicht mehr gefährdete - Beutetier auszurotten, bei einem Schadwolf"werden wir aber an einer gewissen Art der Regulierung nicht vorbeikommen, letztlich auch dem Wolf zuliebe", sagte Landeshauptmann Markus Wallner . Der Schutz von Alpwirtschaft und Bevölkerung gehe vor. Open preferences.
self all Open preferences. Tausende Wölfe in umliegenden Gebieten In die Regierungssitzung war Wildökologe Hubert Schatz eingeladen worden, um die Landesregierung genau über die aktuelle Situation zu informieren und das weitere Vorgehen zu erörtern. Er berichtete von starken Zuwächsen bei den Quell-Wolfspopulationen in umliegenden Gebieten wie Graubünden, Italien und Deutschland, die insgesamt mehrere tausend Tiere stark sind.
self all Open preferences. Schadwolf muss erst einmal gefunden werden Die schnelle Entscheidung für einen Entnahmebeschluss sei richtig gewesen, betonte Wallner. Eine Bekämpfung solcher Beschlüsse sei nicht zielführend und würde gesetzliche Maßnahmen nötig machen, sagte er. Diese Möglichkeit halte sich die Landesregierung für den Herbst ohnehin offen, angesichts der"unzufriedenstellenden Rechtslage", die er als eher behindernd sehe.
Wolf nicht mehr gefährdet, Alpwirtschaft schon Auch Landesrat Christian Gantner stellte klar, dass man den Wolf nicht ausrotten wolle, aber"ein Tier, das keine natürlichen Feinde hat und nicht reguliert werden kann, bringt ein Ungleichgewicht in die Natur." In Sachen Wolf gelte es, aus den Erfahrungen der Nachbarländer zu lernen. Herdenschutz sei im alpinen Gelände nur begrenzt sinnvoll, weil Wölfe diesen einfach überspringen könnten.
self all Open preferences. "Wolf ist und bleibt ein Raubtier" Eine unmittelbare Bedrohung für den Menschen sah Schatz in Vorarlberg aktuell nicht."Der Wolf ist und bleibt aber ein Raubtier", das theoretisch gefährlich werden könne, so wie das etwa auch für einen herrenlosen Hund gelte. Er könne Sorgen und Fragen der Menschen nachvollziehen, die wüssten, dass in ihrer Gegend ein Wolf lebe.
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