Die Berliner Mauer ist nur noch an wenigen Orten in der Hauptstadt sichtbar – allerdings gibt es zahlreiche Überreste und Spuren von der früheren Grenzanlage.
“ gibt das Projekt einen Überblick darüber, was von der Mauer in und rund um Berlin übrig geblieben ist. Auf einer digitalen Karte ist der Grenzverlauf zu sehen, klickt man einzelne Punkte an, werden Fotos und entsprechende Erläuterungen sichtbar. Über einen Zeitstrahl lassen sich Veränderungen im Verlauf der Jahre erkunden.
Mit dem neuen Portal, das nach den Angaben mit 18.000 Euro von der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert wurde, erweitert die Stiftung ihr digitales Angebot. Vor rund einem Monat hatte sie ihre Sammlung mit etwa 10.000 Objekten zum Thema Mauer und Teilung online gestellt. Darauf baue das neue Angebot aus, sagte eine Stiftungssprecherin.
„Wir wollen mit „Mauerspuren“ Menschen für die Geschichte ihres Kiezes und ihre Umgebung sensibilisieren“, erklärte Projektleiterin Cornelia Thiele. Zunächst seien etwa 170 Spuren verzeichnet. Das Angebot solle erweitert werden. Hinweise von Berlinerinnen und Berlinern seien willkommen. „So kann eine lebendige Plattform entstehen“, meinte Thiele., darunter die Gedenkstätte Berliner Mauer, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde und die East Side Gallery.
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