OMV lässt 1,3 Millionen Kubikmeter Erdgas in Wittau vor Ort verbrennen, ohne es zu verwenden.
WerbungIn Groß-Enzersdorf soll auf einer bereits bestehenden Bohrstelle der OMV eine Testbohrung genehmigt werden. Das dabei aus 5.000 Metern Tiefe entnommene Gas wird jedoch nicht gesammelt und benützt, sondern gleich vor Ort verbrannt – sehr zum Ärger der Grünen, die die Vergeudung nicht nachvollziehen können.
Bezirkssprecherin Beate Kainz: „Zahlreiche Argumente sprechen gegen diese Vorgangsweise. Klimakatastrophe oder Energieknappheit sind nur zwei Beispiele. Es gibt kein Argument, das dafür spricht.“ Wäre es tatsächlich wirtschaftlich vertretbar, 1,3 Millionen Kubikmeter Gas zu fördern, aber nicht zu verwenden, müsste dringend über die Energiepreise für Verbraucher nachgedacht werden, so die Grünen-Politikerin.
Die Öko-Partei wandte sich bereits an die Montanbehörde, die im Finanzministerium untergebracht ist. Sie soll das Schauspiel verhindern. Noch warte man auf eine Antwort.
Die OMV klärt gegenüber der NÖN auf: „Eine sofortige Verwendung des Erdgases ist nicht möglich, da dies den Bau von produktionstechnischen Einrichtungen vor Ort und einer Pipeline erfordern würde.“ Diese Tätigkeiten werden nur dann durchgeführt, wenn eine wirtschaftliche Lagerstätte identifiziert werden konnte, betont die OMV. Und so weit sei man noch nicht.
Vor Lärm- und Lichtbelästigung brauche sich übrigens niemand zu fürchten: Zur Verringerung dieser im unmittelbaren Bereich der Bohrung werde im laufenden Genehmigungsverfahren die Verwendung von Industrieöfen vorgeschlagen, so die OMV abschließend.bleibt ihr immer auf dem Laufenden und bekommt alle zwei Wochen die Top-Storys direkt in euer Postfach!Jetzt gratis abonnieren und Top-Storys und Aktionen alle 2 Wochen direkt ins Postfach erhalten.
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