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Russische Raketenangriffe in der Ukraine: Verletzte und Auswirkungen

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Russische Raketenangriffe in der Ukraine: Verletzte und Auswirkungen
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The news reports on the latest Russian missile attacks in the city of Dnipro, resulting in injuries to more than 30 people, and the ongoing aerial attacks on Ukraine, with the Ukrainian military reporting that they have shot down the majority of the launched drones but only a few of the medium-range rockets.

Experte enthüllt die größte Gefahr für Wladimir Putinam Montag laut Behörden erneut mehr als 30 Menschen verletzt worden. Der Chef der Militärverwaltung vor Ort, Oleksandr Ganscha, hat am Montag von 26 Verletzten in der Industriestadt Dnipro gesprochen.

Seinen Angaben nach haben die russischen Streitkräfte sechs Bezirke der Region"mit Raketen,Fünf weitere Verletzte wurden aus den Städten Odessa, Cherson und Saporischschja gemeldet. Der Bürgermeister von Dnipro hat in den sozialen Netzwerken Bilder veröffentlicht, die zersplitterte Fensterscheiben von Wohnhäusern zeigen. Die ukrainische Luftwaffe berichtet, dass sie die meisten der 54 gestarteten Drohnen abschießen konnte, aber nur vier von 22 abgefeuerten Raketen mittlerer Reichweite.

Russland greift die Ukraine seit dem Einmarsch vor mehr als vier Jahren immer wieder aus der Luft an. In letzter Zeit hat Moskau die Angriffe noch verstärkt. Die Ukraine reagiert mit Gegenangriffen auf russisches Staatsgebiet. Die Verhandlungen für ein Ende der Kämpfe sind derzeit auf Eis.

Vor allem Drohnen kommen zum Einsatz. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sieht eine Kriegswende durch reichweitenstärkere Waffen. Ist dem so? Das analysierte Russland-Experte Gerhard Mangott am späten Montagabend in der"ZIB2" bei ORF-Moderator Armin Wolf.

"Die Lage hat sich deutlich verändert. Hat Russland letztes Jahr noch den Eindruck gemacht, es könnte seine Ziele auch militärisch erreichen und braucht keine Verhandlungen, ist es jetzt so, dass die Ukraine vor allem mit ihrer Drohnentechnologie die Lage am Schlachtfeld verändert hat.

"Besonders in der sogenannten Todeszone sei kein Vorrücken russischer Einheiten mehr möglich, so Mangott. Die Ukraine habe es zudem geschafft,"Mittelstreckendrohnen zu entwickeln", um den rückwärtigen Raum der russischen Streitkräfte und damit Versorgungsrouten und Nachschub zu zerstören. Indes würden Langstreckendrohnen in Russland Energieinfrastruktur zerstören und das Land damit deutlich schwächen. Die Zustimmungswerte für Wladimir Putin würden seit fünf Monaten zurückgehen, so der Experte.

"Die Kriegsmüdigkeit in der Bevölkerung ist sehr groß. " Seine größte Gefahr: Würden Drohnen verstärkt in russische Städte vordringen, gerate sein Versprechen, man werde den Krieg gewinnen, in Zweifel – nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in der Elite. Man höre sogar, dass Putin nicht mehr wissen könnte, wie er siegreich aus dem Krieg kommen könnte.

"Russland könnte sicherlich mit Großangriffen auf zivile Städte massiv reagieren", so Mangott. Dass aber neue Waffensysteme eingesetzt würden, die bisher noch nicht zum Einsatz kamen, sei nicht zu erwarten. Schwer zu deuten sei wiederum, so der Experte, was Putin damit meine, wenn er sage, der Krieg nähere sich seinem Ende. Mangott schätzte dies als"Kommunikation an die eigene Bevölkerung" ein, um der Kriegsmüdigkeit entgegenzuwirken.

Sei Putin zu wirklichen Verhandlungen überhaupt bereit? Das sei nicht eindeutig zu sagen, so Mangott, Putins Signale könnten auch eine Spaltungstaktik sein. Mangott sprach sich allerdings dafür aus, dass sich Europa auf einen Verhandlungsführer einigen – wenn es Putin nicht ernst meine, könnten Verhandlungen noch immer abgebrochen werden. Sollte das so sein, könne man Putin Lüge vorwerfen – und dass er es nie ernst gemeint hätte.

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