Yamaha-Pilot Maverick Viñales tut sich schwer mit den Michelin-Reifen, die nur in einem schmalen Arbeitsfenster optimal funktionieren. Dennoch betont er: «Die Reifen selbst sind gut und die Rundenzeiten sind schnell.»
Nachdem Maverick Viñales zum Saisonstart 2017 noch dominiert hatte, folgte nach seinem dritten Saisonsieg in Frankreich eine Durststrecke von 28 sieglosen GP-Teilnahmen, bevor er im Australien-GP 2018 seinen nächsten Sieg einfahren konnte. Das lag nicht zuletzt am neuen Vorderreifen, den der exklusive MotoGP-Reifenausrüster Michelin einführte, wie der MotoGP-Star gegenüber «Motorsportmagazine.com» erzählt.
«In den ersten Rennen von 2017 konnte ich mit dem alten Vorderreifen mit sehr viel mehr Speed durch die Kurven. Sobald Michelin die härtere Karkasse einführte, änderte sich der Fahrstil. Es ging plötzlich darum, später zu bremsen, das Bike zu stoppen und dann weiterzufahren. Letztlich habe ich es in den jüngsten Rennen geschafft, so zu fahren, denn wir haben das Set-up stark verändert. Dadurch konnte ich bessere Rundenzeiten fahren.
Der 24-Jährige aus Figueres, gestand, dass er sich mit dem sehr eingeschränkten Arbeitsfenster der Michelin-Reifen schwer tut: «Ich mag das nicht weil ich damit nicht so gut arbeiten kann.» Für den Reifenausrüster gab es aber auch Lob: «Mir gefällt an Michelin, dass sie mit viel Leidenschaft ans Werk gehen und sich bemühen. Bis zum Rennen haben sie jeweils die richtigen Reifen, sodass wir gut vorbereitet sind.
«Klar, das Arbeitsfenster mag ich nicht und der Qualitätsunterschied kann von Reifen zu Reifen sehr unterschiedlich ausfallen. Deshalb muss man die Reifensituation nicht überbewerten. Früher habe ich mein ganzes Set-up verändert, wenn ein Reifen nicht perfekt war. Heute verwirrt mich das nicht mehr, weil ich weiss, dass es am Reifen liegt», fügte Viñales an.
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