Über 1.000 Tote geborgen: Lage im libyschen Darna „katastrophal“

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Nach Giechenland hat das Sturmtief „Daniel“ auch in Libyen eine Spur der Verwüstung gezogen. Am Dienstag bestätigten sich Befürchtungen vor einer großen Zahl an Todesopfern. Allein in der besonders betroffenen nordostlibyschen Hafenstadt Darna haben die Hilfskräfte über 1.000 Tote geborgen, wie ein Vertreter der international nicht anerkannten Regierung im Osten des Landes mitteilte. Rund ein Viertel der 50.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Stadt sei den Angaben zufolge zerstört.

„Die Lage ist sehr katastrophal. Überall liegen Leichen – im Meer, in den Tälern, unter den Gebäuden“, zitierte Reuters Hischam Schkiwat, Minister für Zivilluftfahrt und Mitglied des Notstandskomitees der ostlibyschen Regierung. Er rechne damit, dass die endgültige Zahl der Opfer „sehr, sehr hoch“ sein werde. „Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass 25 Prozent der Stadt verschwunden sind.“ Viele Gebäude seien eingestürzt.

Oberhalb der Stadt waren nach Angaben der Libyschen Nationalarmee Dämme geborsten und ganze Stadtteile daraufhin mit ihren Bewohnerinnen und Bewohnern ins Meer gespült worden. Tausende Menschen wurden diesen Angaben zufolge vermisst. Auch der Libysche Rote Halbmond bestätigte am frühen Dienstag, dass seine Teams in Darna bereits Hundere Tote gezählt hätten. Die Regierung im Osten Libyens erklärte die Stadt zum Katastrophengebiet.

Die international anerkannte Regierung in der Hauptstadt Tripolis unter Ministerpräsident Abdul Hamid Dbaiba sprach von den schwersten Regenfällen seit mehr als 40 Jahren. Sturm „Daniel“ hatte Libyen am Sonntag erfasst. Laut den Rettungsdiensten wurde vor allem der Nordosten getroffen. Auch Teile der Städte Bengasi, Susah, al-Baida und al-Mardsch wurden unter Wasser gesetzt.

Die Türkei kündigte die Entsendung von Rettungskräften an. Man habe Flüge mit Bergungstrupps samt Rettungsbooten, Zelten und Versorgungsgütern an Bord organisiert, so der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan.Die Unwetter zogen eine Spur der Verwüstung durch die betroffenen GebieteIn Libyen war nach dem Sturz von Langzeitmachthaber Muammar al-Gaddafi im Jahr 2011 ein Bürgerkrieg ausgebrochen.

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