Seit Corona schauen Kunden mehr aufs Geld, das treffe Friseure wie Tischler, klagt die Wirtschaft. Zinsen und Kreditregeln setzen dem Baugewerbe zu. Helfen solle der Staat.
Allen Krisen zum Trotz war 2022 für Österreichs Wirtschaft ein Spitzenjahr: Um 4,8 Prozent ist das Bruttoinlandsprodukt gewachsen. Und damit hatte in diesem Ausmaß kaum jemand gerechnet. „Wer hätte vor einem Dreivierteljahr, als die Schocks begonnen haben, gedacht, dass wir am Ende des Jahres so gut dastehen?“, frohlockte denn auch der Chef des Instituts für Höhere Studien , Klaus Neusser, im Dezember. Zu Jahresende hat sich die Wirtschaft eingetrübt.
Hört man etwa den Vertretern der rund 240.000 Gewerbe- und Handwerksbetriebe in Österreich zu, so bietet sich ein Bild von aufeinanderfolgenden tiefen Krisen – Rufe nach Staatshilfen inklusive. Die Energiekosten seien ein gravierendes Problem, aber nicht das einzige, sagte Branchenobfrau Renate Scheichelbauer-Schuster. Dazu kommen Liefer- und Materialengpässe, extreme Preissteigerungen sowie der Personalmangel und eine schwächelnde Nachfrage.
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