Mit fadenscheinigen Korruptionsanklagen geht Myanmar gegen die frühere Regierungschefin Aung San Suu Kyi vor und verurteilte sie nun zu fünf Jahren Haft. Dies war das erste Urteil: Die Nobelpreisträgerin kommt wohl nie wieder frei.
zu fünf Jahren Haft wegen Korruption verurteilt. Dies berichteten Nachrichtenagenturen übereinstimmend mit Bezug auf mit dem Prozess vertraute Quellen.
Die 76-jährige Friedensnobelpreisträgerin sieht sich mit insgesamt elf Korruptionsklagen konfrontiert. Dies war das erste Urteil. Für jeden Anklagepunkt drohen der Politikerin bis zu 15 Jahre Gefängnis. Zusammen mit weiteren angeblichen Vergehen muss Suu Kyi laut der Nachrichtenagentur Reuters Haftstrafen im Umfang von bis zu 190 Jahren fürchten.
Die eigentlich für Dienstag geplante Urteilsverkündung war zuvor ohne Nennung von Gründen um einen Tag verschoben worden. Suu Kyi hatte den Vorwurf zurückgewiesen, Gold und 600.000 US-Dollar Bestechungsgeld von einem Politiker angenommen zu haben. Das Verfahren findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Suu Kyis Anwälte dürfen nicht mit Medien sprechen. Wie Reuters unter Berufung auf eine anonyme Quelle berichtete, will Suu Kyi gegen das Urteil vorgehen.
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