Die Arbeitswelt verändert sich rasant, und immer mehr Menschen arbeiten von zu Hause aus. Doch ist das wirklich die ideale Lösung für alle? Unser Experte Dr. Frederik Hümmeke wirft einen kritischen Blick auf das Thema.
Ja. Natürlich kann auch vor Ort wertvolle Arbeit geleistet werden und es gibt Menschen, für die eine Struktur aus Präsenz und festen Zeiten sogar hilfreich ist. Beim Gärtner stellt sich zum Beispiel die Frage nicht. Aber für ganz viele Jobs muss man fragen, warum vor Ort gearbeitet werden muss, wenn im Homeoffice oder grundsätzlich durch Remote-Modelle noch wertvollere Arbeit geleistet werden kann – und das bei höherer Mitarbeiterzufriedenheit.
Fragt man Leistungsträger und sehr produktive Menschen, wo sie ihre wichtigsten Ideen haben, Ideen die einen echten Durchbruch und neue Lösungen ermöglichen, dann bekommt man typischerweise Antworten wie: Im Wald, beim Joggen, unter der Dusche. Man wird nur sehr selten die Antwort bekommen: Im Büro. Diese sogenannten Aha-Momente passieren uns nämlich dann, wenn der Geist nach tiefergehender Beschäftigung mit einem Thema Ruhe findet, wie die Forschung zeigt.
Diese Probleme liegen in der auf Präsenz ausgerichteten Unternehmenskultur, in mangelnder Führungskompetenz für die neue Struktur, aber auch im Selbstmanagement der Mitarbeiter. Es herrscht oft das Bedürfnis nach Training und neuen Führungskompetenzen, die Mitarbeiter und Führungskräfte vorbereiten. Dieser Bedarf wird jedoch von vielen Unternehmensführungen nicht gesehen, es wird als ein Problem der Regulatorik gesehen.
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