EU entscheidet heute über Novavax: Was kann der Proteinimpfstoff?

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Die EU-Arzneimittelbehörde EMA wird heute den Antrag des Impfstoff-Herstellers behandeln. Nuvaxovid wäre der erste Protein-Covid-Impfstoff, der in der EU zugelassen wird.

Nuvaxovid bzw. NVX-CoV2373: So heißt der Covid-19-Impfstoff des US-amerikanischen Herstellers Novavax, über den am Montag eine Kommission der EU-Arzneimittelbehörde EMA beraten wird und der noch heuer in der EU zugelassen werden könnte.

Sie misstrauen der mRNA-Technologie, auf der die Impfstoffe von Moderna und Biontech/Pfizer beruhen:"Er wird eine gewisse Alternative für mRNA-Impfstoff-Skeptiker sein", sagt der Impfstoff-Spezialist Herwig Kollaritsch, um gleichzeitig zu betonen:"Man muss ganz klar sagen: Mehr als die mRNA-Impfstoffe kann der Novavax-Impfstoff nicht. Es ist ein guter Impfstoff, wie die anderen auch - aber zu glauben, das ist jetzt der heilige Gral, das ist ein Blödsinn.

Solche Daten aus der Anwendung von Novavax gibt es noch nicht. Daher geben Experten den vorhandenen Impfstoffen einen Vertrauensvorschuss, weil sie bereits millionenfach erprobt sind und es viel mehr Daten gibt.Bisher ist der Impfstoff in Indonesien und auf den Philippinen zugelassen. In den USA wurde noch kein Antrag auf eine Notfallzulassung gestellt, das solle aber noch heuer der Fall sein. Die EU hat 200 Millionen Dosen bestellt.

In beiden Fällen erkennt der menschliche Körper, dass es sich um fremde Proteine handelt - was eine Reaktion des Immunsystems zur Folge hat.Kollaritsch erklärt es mit einem Vergleich:"Wenn ich ein Auto baue, ist es ein Unterschied, ob ich das Getriebe im eigenen Haus erzeuge oder von einem Zulieferer. Meistens wird das eigene Getriebe in kleinsten Nuancen besser passen als das vom Zulieferer.

"Einen Lebendimpfstoff gibt es gegen SARS-CoV-2 noch keinen, trotzdem kann man nicht alle anderen pauschal als Totimpfstoffe bezeichnen. Das ist eine überholte, sehr vereinfachte Einteilung."

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