Erste Details zu Plänen in Molln: Gas aus dem Nationalpark? Wer hinter dem umstrittenen Projekt steht | Kleine Zeitung

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Australisch-österreichische Firma ADX will für den österreichischen Markt produzieren, sich aber nicht dazu verpflichten. Jahresumsatz lag zuletzt bei zehn Millionen Euro. ADX-Manager haben das Projekt, das noch ganz am Anfang stehe, nach dem jüngsten…

© APA/GEORG HOCHMUTH Das Management der australisch-österreichischen Firma ADX, die in Molln Gas fördern will, versichert, dass man dieses für den heimischen Markt zur Verfügung stellen wolle. Alles andere wäre ökonomisch sinnlos. Dennoch: Verpflichtet sei man dazu nicht. Die Umsätze des Konzerns werden derzeit praktisch nur in Österreich generiert.

Nachdem das Bekanntwerden der Erdgassuche in unmittelbarer Nähe zum Nationalpark Kalkalpen für Wirbel gesorgt hatte, haben die Manager der ADX am Freitag ihre Firma und ihr Projekt vorgestellt. Hinter dem Vorhaben stehen zwei Österreicher: Paul Fink gründete in Australien die ADX Energy, die an der Börse in Perth gelistet ist. Das habe sich aus seinem beruflichen Werdegang ergeben, und weil es in Australien Kapitalmärkte für Energiefirmen gebe.

Der Hauptfokus der Firma liegt klar auf Österreich. 2021 habe man AGS-Lizenzen mit der Republik geschlossen, so die ADX-Manager, nun habe man in Österreich AGS-Lizenzen für 1020 Quadratkilometer. Derzeit hat man beim Gas aber nur die Aufsuchungsbewilligung - das bedeutet, man wertet Magnet- oder seismische Daten aus, macht geologische Untersuchungen etc. Eine Tiefenbohrung ist davon noch nicht umfasst.

Für Diskussionen hatte zuletzt die Frage gesorgt, ob eine etwaige Gasförderung auch dem heimischen Markt zugutekommen würde. Hier beruhigen die ADX-Manager: Es sei ökonomisch nicht sinnvoll, es"nach Australien zu verschiffen", allerdings räumen sie auch ein, dass sie nicht verpflichtet sind, das Gas für den österreichischen oder europäischen Verbrauch zu reservieren.

Auch Greenpeace fordert von Finanzministerium Aufklärung und hat eine Anfrage laut Umweltinformationsgesetz bei der Montanbehörde eingebracht. Man lehne die Erschließung von weiteren Gasfeldern entschieden ab, weil sie nicht vereinbar mit den österreichischen Klimaschutzzielen seien. Im Raum Molln formiert sich indes eine Bürgerinitiative.

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