Die Finanz-Realität der Frau bleibt auch weiterhin trist. So verdienten im Jahr Frauen im Schnitt um 18,8 Prozent weniger als ihr männlicher Gegenpart.
Anders betrachtet heißt das, dass jede Frau 69 Tage pro Jahr unbezahlt arbeitet – oder jedes ganze 6. Jahr. Das bedeutet nicht nur kurzfristig ein geringeres Einkommen, sondern auch langfristig eine geringere Pension. So sind 26 Prozent aller Frauen dem Risiko der Altersarmut ausgesetzt.
Das Finanzwissen stärken Dass sich Frauen jedoch dieser Tatsache bewusst sind und etwas dagegen tun wollen, zeigt eine IMAS-Studie. Nur 23 Prozent aller Frauen glauben, dass ihre Pension ausreichen wird, um sich ihren im Alter angestrebten Lebensstandard leisten zu können. Frauen machen sich daher auch häufiger Gedanken über die Alters- und Pensionsvorsorge als Männer .
Finanzielle Unabhängigkeit Dass den Frauen in Österreich diese Lage bewusst ist und sie etwas dagegen tun wollen, zeigt ein Trend in den Studienergebnissen der letzten Jahre, denn der Stellenwert der finanziellen Unabhängigkeit ist für Frauen in den letzten Jahren signifikant gestiegen. So geben 84 Prozent von ihnen an, dass es ihnen „sehr wichtig“ sei, von anderen Personen finanziell unabhängig zu sein.
Frauen sind vorsichtiger Der Sicherheitsaspekt beim Sparen steht für Frauen deutlich mehr im Fokus als bei ihrem männlichen Gegenpart . Das zeigen auch Produktzahlen. Frauen setzen im Vergleich zu Männern auf das Sparbuch und Bausparer und haben seltener ein Wertpapierdepot oder einen Investmentplan. Für den langfristigen Vermögensaufbau eignet sich das Sparbuch aber nicht mehr.
Die IMAS-Befragung gibt auch Aufschluss über die favorisierten Informations- und Beratungsquellen der Geschlechter: Männer stützen sich bei Finanzthemen eher auf Nachrichten in Zeitungen und Informationen aus Internet und Social Media. Frauen hingegen bevorzugen den persönlichen Kontakt und beziehen ihre Informationen über Familie und Freunde. Die überwiegende Mehrheit beider Geschlechter hingegen schätzt die Expertise ihrer Bank.
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