Im Zuge eines Cholera-Ausbruchs in Malawi sind inzwischen mehr als 700 Menschen gestorben, mehr als 21.000 haben sich seit Beginn der Infektionswelle im März vergangenen Jahres angesteckt. Das teilte die malawische Gesundheitsministerin Khumbize Chiponda am Dienstag mit. In einem Bericht des Ministeriums vom Montag hieß es, dass aktuell fast 900 Menschen in Krankenhäusern behandelt werden.
Auch zehn Monate nach Bekanntwerden des ersten Cholera-Falls ist der Ausbruch in dem Land im südlichen Afrika mit rund 20 Millionen Einwohnern noch immer nicht unter Kontrolle. Oftmals seien verunreinigte Wasserquellen der Grund für eine weitere Verbreitung, erklärte Chiponda.
Es gibt allerdings auch mehrere Sekten innerhalb Malawis, die ihren Anhängern von medizinischer Behandlung abraten und so die Verbreitung fördern. Cholera ist mit Medikamenten gut behandelbar, unbehandelt kann sie durch erheblichen Flüssigkeitsverlust zu Nierenversagen und zum Tod führen.
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