Neue Studie: Selbst wenn die globale Durchschnittstemperatur um nur 1,5 Grad Celsius steigt, geht bis 2100 die Hälfte der weltweiten Gletscher verloren.
Selbst wenn die globale Durchschnittstemperatur um nur 1,5 Grad Celsius steigt, geht bis 2100 die Hälfte der weltweiten Gletscher verloren. Und das sei noch das optimistischste Szenario, so eine neue Studie, an der auch Innsbrucker Forscher mitgewirkt haben. Bei der aktuell prognostizierten Erwärmung um 2,7 Grad sind Mitteleuropa, Westkanada und USA 2100 entgletschert, berichtet ein internationales Forscherteam im Fachjournal „Science“.
Verbunden damit ist auch ein viel größerer Beitrag der Gletscher zum Anstieg des Meeresspiegels als derzeit angenommen. Dem Modell zufolge wird allein durch die abschmelzenden Gletscher der Meeresspiegel um 90 bis 154 Millimeter steigen.Aktuell steuert die Welt angesichts der derzeit zugesagten Emissionsreduktion und Klimaschutzmaßnahmen auf einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um 2,7 Grad Celsius zu.
In den meisten Regionen der mittleren Breiten würde damit das vermeintlich „Ewige Eis“ weitgehend verschwinden, schreiben die Wissenschaftler in ihrer Arbeit. Verbunden sei diese Entwicklung auch mit Veränderungen in der Hydrologie, Ökologie und bei Naturgefahren. So werde damit etwa die Verfügbarkeit von Süßwasser für fast zwei Milliarden Menschen beeinflusst.
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