– Zuwanderer-Clan will Justiz einkochen

Österreich Nachrichten Nachrichten

– Zuwanderer-Clan will Justiz einkochen
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Steuerbetrug: Erstmals Anklage gegen mutmaßliches Betrüger-Netzwerk in NÖ. Ermittler stoppen Clan, Millionen Euro sichergestellt.

Der von A. Wagner vertretene Angeklagte will den fetten Gewinn für wohltätige Zwecke ausgegeben haben und hofft daher auf wenig Schmalz. Ein riesiges Netz aus Scheinfirmen mit Millionen auf Konten und Kuverts voller Bargeld: Nach einem Schlag der Ermittlergruppe"Dolus" und der Corba gegen ein mutmaßliches Betrüger-Netzwerk liegt nun gegen einen Zuwanderer-Clan die erste Anklage der WKStA vor.

Über eine Transportfirma in Gänserndorf sollen ein korpulenter Pakistani, dessen Schwager, ein Iraker mit deutschem Pass sowie ein Inder Rechnungen für Transportleistungen verbucht haben, die nie erbracht wurden. Insgesamt geht es um 302 Scheinrechnungen über rund 4,8 Millionen Euro – und 960.444 Euro Steuergeld, die das Unternehmen als Vorsteuer geltend machen wollte.. Als Schlüsselfigur gilt der 47-jährige Kopf der Bande.

Der in der Szene als"Ali" bekannte Pakistani soll die Scheinrechnungen organisiert und über ein Geflecht aus Firmen und Bankkonten abgewickelt haben. Rechnungskäufer überwiesen den vollen Betrag, anschließend wurde das Geld in Bar zurückgeschleust – selbstredend gegen satte Provision.

"Ich lebte sehr bescheiden und spendete das ganze Geld für Waisenkinder in Pakistan", hält sich der von Star-Anwältin Astrid Wagner vertretene Pizzakoch in der U-Haft mehr für einen moderner Robin Hood, als für einen fiesen Betrüger. Tatsächlich soll der Verdächtige oft in die Heimat gereist sein, dort große Essen gekocht und selbst an Arme verteilt haben.

"Er ist kein dicker Fisch, die Hintermänner waren ganz andere", betonte Wagner gegenüberFix ist: Finanzamt und Kripo konnten alle kriminellen Machenschaften noch rechtzeitig stoppen, weshalb es laut Anklage beim Versuch blieb. Dennoch geht es um fast eine Million Euro. Im Netzwerk dahinter sollen ganze 9,17 Millionen Euro geflossen sein. Der Prozess findet Anfang Oktober in Wien statt – lange Haftstrafen drohen. Für sämtliche Beschuldigten gilt die Unschuldsvermutung.

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

Heute_at /  🏆 2. in AT

 

Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Prozess gegen 17-Jährigen nach tödlichem Angriff in Sankt Peter am OttersbachProzess gegen 17-Jährigen nach tödlichem Angriff in Sankt Peter am OttersbachEin 17-jähriger Fleischerlehrling soll im April in Sankt Peter am Ottersbach einen Pensionisten getötet und dessen Frau schwer verletzt haben. Der Prozess beginnt im November in Graz.
Weiterlesen »

Irischer Nationalspieler boykottiert Spiele gegen IsraelIrischer Nationalspieler boykottiert Spiele gegen IsraelIrlands Torwart Gavin Bazunu hat sich aufgrund politischer und moralischer Bedenken bezüglich des Gaza-Konflikts vom Boykott der Länderspiele gegen Israel in der Nations League distanziert und erklärt, dass er aus Gewissensgründen nicht gegen Israel spielen werde. Während die Mehrheit des irischen Teams die Spiele bestreiten möchte, betont Bazunu, dass seine Entscheidung nicht gegen das israelische Volk, sondern gegen die aktuellen Gräueltaten gerichtet ist.
Weiterlesen »

Staatsanwälte: Keiner arbeitet unter 50-60 StundenStaatsanwälte: Keiner arbeitet unter 50-60 StundenMitte Oktober wird die Justiz stillstehen: Vom 12. bis zum 16. wird nur das Nötigste erledigt. Es ist ein Akt des Protests gegen fehlende Ressourcen.
Weiterlesen »

Diebstahlsvorwürfe: Magyars Immunität aufgehobenDiebstahlsvorwürfe: Magyars Immunität aufgehobenDer ungarische Ministerpräsident Péter Magyar muss sich vor der Justiz wegen Diebstahlvorwürfen verantworten.
Weiterlesen »