Jeden ersten Samstag im Dezember findet zwischen 12 und 13 Uhr ein landesweiter Zivilschutz-Probealarm statt. Die Sirenen werden in drei Phasen aktiviert: 10 Minuten Warnsignal (auf- und abschwellend), 5 Minuten Dauersignal (Gefahr) und 10 Minuten Entwarnung (stetiges Signal). Gleichzeitig werden Testauslösungen von AT-Alert, dem Mobilfunk-Warnsystem, durchgeführt, um regionale oder flächendeckende Warnmeldungen zu simulieren.
Der Probealarm dient einerseits der Überprüfung der technischen Einrichtungen des Warn- und Alarmsystems, andererseits soll die Bevölkerung mit diesen Signalen und ihrer Bedeutung erneut vertraut gemacht werden.
Die Signale können derzeit über etwa 8.300 Feuerwehrsirenen abgestrahlt werden. Die Auslösung der Signale kann je nach Gefahrensituation zentral von der Bundeswarnzentrale im Lagezentrum des Bundesministeriums für Inneres, von den Landeswarnzentralen der einzelnen Bundesländer oder von den Bezirkswarnzentralen erfolgen. Neben der Sirenenprobe werden auch heuer während des Zivilschutz- Probealarms zwischen 12 und 13 Uhr Testauslösungen von AT-Alert durchgeführt. AT-Alert ist eine Ergänzung des österreichischen flächendeckenden Warnsystems.
Dabei können die Behörden regionale oder flächendeckende Warnungen über die Mobilfunkbetreiber verschicken. Das System basiert auf einer eigenständigen Technologie für die Nachrichtenübertragung. Dabei werden Textmeldungen an Mobiltelefone, die im betroffenen Bereich in das Mobilfunknetz eingeloggt sind, versendet. Mögliche Warnhinweise betreffen etwa Gefahren wie Extremwetterereignisse, Naturkatastrophen, drohende Überschwemmungen oder Waldbrände.
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