Beim Überziehen sind die Bankzinsen gnadenlos, bei Guthaben gibt es aber nichts. Was da getan werden kann, darüber streiten selbst Experten heftig.
. Die Kundinnen und Kunden profitieren davon aber nicht. Fürs Überziehen werden in Österreich bis zu 13,25 Prozent Zinsen fällig, Kunden bekommen aber keine Zinsen, wenn sie das Geld am Konto liegen haben."Das ist eine unlautere Vorgangsweise", begründet Rauch im"Ö1-Mittagsjournal". Banken würden Gewinne auf Kosten der Konsumentinnen und Konsumenten machen, kritisierte er.
Einerseits macht die Inflation alles immer teurer, andererseits wird auch mit den Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank das Abbezahlen von Krediten immer schwieriger. Einzig Sparern sollten die steigenden Zinsen eigentlich etwas Geld aufs Sparbuch spülen – weiter sind die Bankzinsen aber 0,0 oder 0,1 Prozent festgefroren, während die Banken die Zinsen für sich selbst"einkassieren", so die Kritik von Beobachtern.
Das brachte Picek zum Kochen: Banken würden"billiges Geld" von den Sparern nehmen und es beinahe risikolos bei der Zentralbank veranlagen, die Zinsen würden sie sich selbst einstecken. Bei Krediten aber anders, da werde kräftig aufgeschlagen, so der Experte. Man habe"eine Schere, aber kein Marktversagen", so seine Kontrahentin, es gebe eine"relativ normale Situation".
Wenn, dann brauche es Beratungen, weil sich einige vielleicht nicht des Risikos im Klaren seien, so die Expertin. Zwischenfrage von Moderator Wolf: Solle man dann einfach warten, bis den Menschen die Häuser und Wohnungen weggenommen werden?"Natürlich nicht", aber das Problem müsse man"gezielt angehen", so Köppl-Turyna.
Schaffe man einen Höchstbetrag, gebe es für Topmanager mit 10.000 Euro plus und die Luxusvilla nichts, so der Experte. Köppl-Turyna ortete jedoch trotzdem Nachteile, die sogar zu strukturellen Problemen bei Banken führen könnten. Am Ende schenkten sich die beiden Experten gar nichts mehr. Wenn Picek keine gute Meinung von Banken habe, dann werde er wohl zustimmen, dass einen Zinsdeckel erst die Bankkunden würden zahlen müssen, so Köppl-Turyna.
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