Gabriel Felbermayr präsentierte ein Modell zur schrittweisen Anhebung des Pensionsantrittsalters, wobei Geburtsjahrgänge ab 1970 bis hin zu 67 Jahren für die Jahrgänge ab 1976 länger arbeiten sollen. Er warnt, dass ein zögerliches Vorgehen die Problemlösung verzögert und die künftigen Herausforderungen verschärft.
Es ist eine Debatte, die seit Jahren geführt wird – und jetzt liegt erstmals ein konkretes Konzept auf dem Tisch. Wifo -Chef Gabriel Felbermayr hat am Montag ein detailliertes Modell für die schrittweise Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters präsentiert.
Kernpunkt: Wer ab dem Geburtsjahrgang 1970 zur Welt gekommen ist, soll schrittweise länger arbeiten müssen – bis hin zu 67 Jahren für den Jahrgang 1976.
„Wenn wir jetzt einsteigen, dann dauert das 15 Jahre, bis das umgesetzt ist. Und wenn man sich politisch nicht traut, dann dauert es 20 Jahre“, sagte Felbermayr.
„Aber wenn man jetzt nicht einsteigt, sondern es immer nur weiter in die Zukunft verschiebt, löst man das Problem nicht – und die Wand, an die man dann prallt, die wird immer steiler und steiler. “User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum.
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