Nach einer Sitzung der Wiener SPÖ zeichnet sich ab, dass Landespolitiker Gerhard Zeiler für eine mögliche Nachfolge von Bürgermeister Michael Ludwig keine Unterstützung in der Partei erhält. Die Bezirksobleuten wollen demnach eine würdevolle Ablösung ermöglichen und einen offenen Prozess zur Regelung der Nachfolge einleiten. Eine bereits gehandelte Kandidatin hat ihre Kandidatur inzwischen abgesagt.
Nach der Sitzung der Wiener SPÖ zeichnet sich ab, dass Gerhard Zeiler in der mächtigen Landespartei keine Unterstützung hat. Eine gehandelte Kandidatin hat inzwischen abgesagt: Holzleitner steht „nicht zur Verfügung“.
„Ist Gerhard Zeiler gewollt oder ist er nicht gewollt? “. Die Frage, die Gerhard Zeiler vor einer Woche in der „Kronen Zeitung“ stellte, hat sich am Samstag zumindest für die Roten in der Hauptstadt weitgehend beantwortet: Nein, dort wird Gerhard Zeiler nicht gewollt. Zumindest berichten das Teilnehmer der ersten von drei SPÖ-Sitzungen an diesem Wochenende der „Presse am Sonntag“.
Am Sonntag ist ein Treffen der Landesparteichefs geplant, im Anschluss folgt eine Sitzung der Landesparteichefs mit Andreas Babler und der Gewerkschaftsspitze. Am Samstag haben sich zunächst die 23 Wiener Bezirksobleute mit Michael Ludwig besprochen und eine gemeinsame Linie für Sonntag akkordiert. Zumindest berichten das Teilnehmer der ersten von drei SPÖ-Sitzungen an diesem Wochenende der „Presse am Sonntag“. Am Sonntag ist ein Treffen der Landesparteichefs geplant, im Anschluss ist eine Sitzung der Landesparteichefs mit Andreas Babler und der Gewerkschaftsspitze geplant.
Am Samstag hatten sich die 23 Wiener Bezirksobleute mit Michael Ludwig besprochen und eine gemeinsame Linie für Sonntag akkordiert. Nur in vereinzelten Bezirken habe es überhaupt eine positive Resonanz auf Zeiler gegeben, hieß es. Die große Mehrheit der Bezirke halte jedoch nichts von der Idee, Babler gegen Zeiler auszutauschen. Ludwig kommunizierte im Anschluss, dass man sich auf eine „einheitliche Linie“ geeinigt habe.
Wie man von Teilnehmern hört, jene, wonach man Babler eine „gesichtswahrende“ Ablöse ermöglichen wolle. Denn was jedenfalls unter allen Wiener Bezirken klar sei: Babler wird bei einer kommenden Wahl nicht mehr Spitzenkandidat sein. Bis dahin wolle man einen „Prozess“ erarbeiten, wie man seine Nachfolge angemessen regeln könne. Favorisiert, berichten Teilnehmer, wird in Wien Markus Marterbrauer.
Auf die Frage, ob es auch eine Entscheidung darüber geben werde, wer die Partei in Zukunft führen werde, meinte Ludwig: „Das wird sich morgen zeigen.
“ Wer es jedenfalls ebenfalls nicht werden wird, ist Eva-Maria Holzleitner. Die Frauenministerin betonte am Samstag im ORF-Radio, dass sie für den Posten als Parteichefin „nicht zur Verfügung“ stehe.
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