Wiener auf Platz eins bei Aktien: So viel investieren die Österreicher

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Wiener auf Platz eins bei Aktien: So viel investieren die Österreicher
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1997 in Wien geboren, schrieb zum ersten Mal 2020 während seines Journalismus-Studiums für die „Presse“. Im Economist berichtete er zu Beginn über Unternehmerschicksale während der Corona-Pandemie. Später beschäftigte er sich mit dem internationalen Handel, der Unterhaltungsindustrie oder volkswirtschaftlichen Zusammenhängen.

Unter den durchschnittlichen Portfoliogrößen belegt die Hauptstadt den ersten Platz. Im Vergleich mit anderen Bundesländern gibt es große Unterschiede. Bei den konkreten Unternehmen, in die hierzulande investiert wird, gibt es einen klaren Sieger.

Die finanzielle Situation der Menschen in Österreich ist individuell sehr unterschiedlich. Insgesamt haben sie aber immer mehr Geld, das sie investieren können. Zum Beispiel für Wertpapiere. Im Vergleich zu den USA sind österreichische Anleger noch immer zurückhaltend, aber die Bedeutung von Aktien nimmt gegenüber dem klassischen Sparbuch stark zu.

Das Investitionsverhalten weist dabei deutliche regionale Unterschiede auf. investieren immer mehr Menschen in Österreich in Wertpapiere. Im März präsentierte die IV eine Umfrage unter 2000 Teilnehmern über 16 Jahren. 31 Prozent der Befragten investieren in Aktien, Anleihen, Investmentfonds und ETFs. Rund 19 Prozent können sich vorstellen, künftig ebenfalls zu investieren.

Die größten Portfolios liegen in der Bundeshauptstadt. Laut einer im vergangenen August durchgeführten Datenanalyse des Online-Brokers Flatex unter 420.000 Investoren beträgt die durchschnittliche Portfoliogröße in Wien 41.478 Euro. Knapper zweiter Platz ist Niederösterreich mit 40.009 Euro. Die beiden Länder liegen über dem bundesweiten Durchschnitt von 38.229 Euro.

Am kleinsten sind die Portfolios in der Steiermark mit einer Durchschnittsgröße von 29.662 Euro.

„Die Zahlen zeigen sehr deutlich, dass Investmentverhalten auch eine Frage des Umfelds ist. In Wien treffen hohe Einkommen, ein dichtes Finanzangebot und eine junge, digitalaffine Bevölkerung aufeinander, das schlägt sich direkt in den Portfoliogrößen nieder. In stärker ländlich geprägten Bundesländern beobachten wir im Vergleich dazu kleinere Portfolios“, sagt Tobias Spreiter, Leiter der Geschäftsentwicklung bei Flatex.klarer Spitzenreiter. In allen neun Bundesländern hat er das größte Anlagevolumen.

Auf Platz zwei gibt es regionale Unterschiede: In Wien, Niederösterreich, der Steiermark, Tirol und Vorarlberg folgen Tech-Aktien vom. Ein Blick auf die 25 meistinvestierten Aktien zeigt, dass Österreichs Anlegerinnen und Anleger auch gerne auf heimische Titel setzen. Die OMV liegt auf Platz sechs, der Leiterplattenhersteller AT&S auf Platz 15, der BaustoffkonzernDie genannten Konzerne sind im österreichischen Index ATX gelistet, der im ersten Halbjahr 2026 einen Rekordwert erreichte.

Die Aktienumsätze beliefen sich auf 53,39 Milliarden Euro, laut Wiener Börse das stärkste Halbjahr seit 2008.

„Die Beliebtheit heimischer Titel lässt sich dadurch erklären, dass viele der genannten Unternehmen den Österreichern aus dem Alltag vertraut sind. Dieses Naheverhältnis wirkt sich positiv auf die Investitionsbereitschaft aus“, heißt es dazu von Flatex. Insgesamt sind jedoch die internationalen Tech-Konzerne klar tonangebend: 17 der 25 beliebtesten Aktien der bundesweiten Rangliste sind Tech-Unternehmen.des Versicherungskonzerns Allianz seit 2019 um 1,7 Prozent gestiegen. Das Geldvermögen der Haushalte ist 2025 auf 968,6 Milliarden Euro angewachsen.

Mehr als die Hälfte aller Neuanlagen floss dabei in Wertpapiere und die Bankeinlagen sanken auf einen historischen Tiefstand. Wohin die Reise für Österreich gehen könnte, zeigt ein Blick auf die weltweiten Dimensionen: Das globale Geldvermögen wuchs um 8,6 Prozent auf 268,4 Billionen Euro. Vier von fünf Euro des Vermögenszuwachses stammte aus Wertsteigerungen.

„Der Wertpapieranteil am Portfolio erreichte mit 46,2 Prozent einen Rekordwert und lag deutlich über dem westeuropäischen Schnitt von 36,8 Prozent, während der Anteil der Bankeinlagen auf einen historischen Tiefpunkt von 37,3 Prozent fielen“, so die Autoren der Allianz-Studie. In Österreich lag das Plus bei Wertpapieren bei acht Prozent, gefolgt von Bankeinlagen mit 3,1 Prozent sowie Versicherungen und Pensionen 1,5 Prozent.

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