Ende der Corona-Beschränkungen: Wieder mehr Falschgeld in Europa
Eigentlich ist es kinderleicht, Falschgeld zu erkennen: Zwei Zwölfjährige in Kassel jedenfalls wurden stutzig, als ihnen ein Unbekannter auf einem Weihnachtsmarkt einen 50-Euro-Schein anbot, um sich etwas zu kaufen. Sie fragten vorsichtshalber in einem Geschäft, ob mit dem Schein etwas nicht stimme. Statt dem Mann dann wie von diesem gewünscht das Wechselgeld auszuhändigen, informierten die Jungen die Polizei.
Dass mit dem Auslaufen der Corona-Beschränkungen wieder Volksfeste und Weihnachtsmärkte ausgerichtet wurden und werden, auf denen traditionell viel mit Scheinen und Münzen bezahlt wird, nutzen Kriminelle aus: In Deutschland und Europa tauchte im vergangenen Jahr wieder mehr Falschgeld auf.
In Deutschland zogen Polizei, Handel und Banken im vergangenen Jahr fast 44.150 gefälschte Euro-Banknoten aus dem Verkehr, wie die Bundesbank mitteilte. Das waren 5,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. "Insgesamt bleibt das Falschgeldaufkommen jedoch weiter sehr niedrig: Rein rechnerisch entfielen 2022 nur fünf falsche Banknoten auf 10.000 Einwohner", ordnete Balz ein. Zum Vergleich: 2015 registrierte die Bundesbank 95.
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