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Bessere Behandlungsergebnisse: Wie KI die Medizin bereits revolutioniert

Herzrhythmusstörungen gezielt behandeln, Brustkrebs sicher diagnostizieren: Das können Ärzte immer besser, weil sie Unterstützung bekommen - von Künstlicher Intelligenz . Die "schlaue" Software kann dem Arzt etwa zeigen, wo genau er Herzmuskelgewebe veröden muss oder welche Stellen in der Mammografie auffällig sein könnten. KI in der Medizin nimmt in Deutschland Fahrt auf und das hat Vorteile für Patientinnen und Patienten.

Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung, allein in Deutschland sind 800.000 Menschen betroffen. Typische Symptome sind Herzrasen und Kurzatmigkeit, zudem haben schwer betroffene Patientinnen und Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden. Häufig kann der unregelmäßige Herzschlag mit Medikamenten reguliert werden.

Und genau hier kommt die KI ins Spiel. Sie ist ein hilfreiches Instrument und kann die Behandlungsergebnisse verbessern, glaubt Professorin Isabel Deisenhofer, Leiterin der Abteilung für Elektrophysiologie im Deutschen Herzzentrum München. Denn Vorhofflimmern sei nichts anderes als eine Art Chaos im Herzen, und "dafür ist diese Software da, dieses Chaos zu sortieren", so Deisenhofer.Chaos im Herzen - KI hilft dabei, Herzrhythmusstörungen optimal zu behandeln.

Mit einem speziellen Katheter, der ins Herz geschoben wird, können Ärzte das Flimmern stoppen. Sie veröden die Stellen im Herzgewebe, die zu aktiv sind. Doch welche das genau sind, ist manchmal schwer zu bestimmen, vor allem bei Patientinnen und Patienten mit langanhaltendem Vorhofflimmern. Der Erfolg des Eingriffs hängt viel von der Erfahrung und Intuition der Ärzte ab, in etwa 50 Prozent der Fälle ist eine erneute Behandlung notwendig.

Noch wird das Verfahren in München im Rahmen einer klinischen Studie getestet, doch Deisenhofer ist zuversichtlich, dass KI bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen Potenzial hat. "Diese Computer helfen uns, besser zu werden", so die Ärztin. Es seien genauso Werkzeuge wie eine Nadel oder ein Skalpell. Die Software ermögliche es allerdings, Patientinnen und Patienten zu behandeln, die sonst nicht behandelt werden könnten.

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