Wie die DP World Tour im Preisgeld-Wettbieten zwischen PGA und LIV...

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Die saudische LIV-Konkurrenz hat auch die weniger finanzkräftige DP World Tour zu Anpassungen gezwungen. Europas größter Trumpf ist inzwischen die Eintrittskarte zur PGA Tour, wovon heuer Bernd...

Die saudische LIV-Konkurrenz hat auch die weniger finanzkräftige DP World Tour zu Anpassungen gezwungen. Europas größter Trumpf ist inzwischen die Eintrittskarte zur PGA Tour, wovon heuer Bernd Wiesberger profitieren könnte.

Es ist ein Highlight des europäischen Golfkalenders, wenn die Elite zur BMW PGA Championship im Wentworth Club im Süden Londons zusammenkommt. Hier in Surrey, nahe Windsor Castle, formalisierte die Profi-Vereinigung britischer und irischer Golfer 1972 ihre Idee einer „European Tour“. Über fünf Jahrzehnte später lockt das Flaggschiff-Turnier der europäischen Turnierserie mit insgesamt neun Millionen Dollar Preisgeld, großes Thema vor dem ersten Abschlag am Donnerstag war aber die.

Denn auch wenn im Kampf gegen die saudische Konkurrenz die PGA Tour voranging, wurden auch die Europäer zu einer Neuausrichtung gezwungen. Geduldig beantwortete der spanische Noch-LIV-Star Jon Rahm die Fragen, ohne Auskunft über seine Zukunft beim geplanten saudischen Neustart 2027 zu geben. Mehr zu sagen hatte Rory McIlroy.

„Ich stecke nicht in ihren Schuhen, aber LIV war finanziell wesentlich attraktiver als LIV 2.0 es sein könnte“, sagte der Nordire. „Das bedeutet, dass andere Touren Entscheidungen zu treffen haben. Viele LIV-Spieler könnten Turniere stärker und kompetitiver machen, also ist das etwas Gutes für die DP World Tour.

“ Als einst vehementester LIV-Kritiker sieht der sechsmalige Major-Sieger die Entwicklung des Sports generell positiv. „So wie die Dinge laufen, ist es sehr gut für das Golf-Ökosystem. “Der LIV-Angriff ging freilich auch an der europäischen Turnierserie nicht spurlos vorbei. Die erforderliche Neupositionierung verdeutlicht der 2022 geänderte Name DP World Tour .

Das war zwar schon vor der LIV-Premiere beschlossen, der globale Fokus wurde dadurch aber erst recht zum Faktor. Denn das Millionenspiel zwischen Saudis und Amerikanern blieb für Europa unerreichbar: So explodierte das Gesamtpreisgeld der PGA Tour von 392,1 Millionen Dollar vor LIV 2021 auf rund 600 Millionen in diesem Jahr. Auch die DP World Tour erhöhte die Dotationen in dieser Zeit sukzessive , neben Gastspielen der Topstars wurde aber die internationale zweite Garde zur wichtigsten Zielgruppe. Dafür wurde einerseits die Turnierreihe der Rolex-Serie finanziell gestärkt, zum anderen dem globalen Kalender eine klarere Struktur verpasst. Von Ozeanien und Afrika geht es über den Nahen Osten und Asien auf den europäischen Kernmarkt mit Österreich .

Nach dem PGA-Saisonfinale warten Hochkaräter wie Wentworth, ehe im November das zweistufige Playoff in den Vereinigten Arabischen Emiraten steigt. Partnerschaften mit der asiatischen, südafrikanischen Tour oder der indischen PGTI festigen die Globalisierung. Die reizvollste Änderung aber war die sportliche Verzahnung mit der PGA Tour. Das Aufkommen der saudischen Konkurrenz fungierte gewiss als Katalysator, sodass sich die „strategische Allianz“ der beiden Turnierserien intensiverte und 2023 schließlich eine maßgebliche Aufwertung der DP World Tour hervorbrachte.

Seither erhalten die besten Zehn der europäischen Geldwertung, die nicht schon über andere Wege in Nordamerika spielberechtigt sind, eine Tourkarte für die kommende Saison. Das Race to Dubai als Eintrittskarte zur lukrativen PGA Tour – davon könnte heuer auch Bernd Wiesberger profitieren. Bernd Wiesberger feierte heuer seinen neuten Turniersieg auf der DP World Tour. Schafft er für 2027 den Sprung auf die PGA Tour?

Seit 2011 spielte der Burgenländer auf der europäischen Tour und schrieb als erster heimischer Profi beim Masters in Augusta oder dem Ryder Cup Geschichte. Nur der Sprung zur Vollmitgliedschaft auf der PGA Tour wollte Wiesberger nicht gelingen. 2022 schloss sich Österreichs damalige Nummer eins der neuen LIV-Serie an, spielte dort trotz mäßiger Resultate in zwei Jahren 4,8 Millionen Preisgeld ein. Als sein Vertrag nicht mehr verlängert wurde, kehrte er 2024 auf die DP World Tour zurück.

Nun könnte sich der 40-Jährige seinen großen Traum erfüllen, denn seinem neunten Tour-Sieg im April in China sowie drei weiteren Top-vier-Platzierungen liegt Wiesberger im Race to Dubai auf Rang zehn und würde damit für 2027 die PGA-Tourkarte lösen. Maximilian Steinlechner liegt in seiner Premierensaison auf Kurs, um auch im kommenden Jahr auf höchster Ebene abzuschlagen. Als aktuell 71. darf der 26-jährige Tiroler auch noch auf die Teilnahme am ersten Saison-Playoff der Top 70 in Dubai hoffen.

Österreichs Nummer eins, Sepp Straka, hat mit drei Top-Ten-Platzierungen nicht die Form des Vorjahres erreicht, für ihn geht es auch darum, in der Ryder-Cup-Qualifikation für 2027 anschreiben.dotierte Flaggschiff-Turnier der europäischen Turnierserie. Angeführt von Rory McIlroy schlagen elf der Top 20 der Welt ab Donnerstag ab. Titelverteidiger ist Alex Noren ,

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