Wetter in Österreich: Bis 7. Oktober warm, danach unsicher bis hin zu Schnee

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Wetter in Österreich: Bis 7. Oktober warm, danach unsicher bis hin zu Schnee
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Österreich bleibt bis 7. Oktober ungewöhnlich warm. Danach sind die Wetterprognosen unsicher, im Süden zeigen Modelle möglichen Schnee um den 13. Oktober.

In Österreich bleibt es bis zum 7. Oktober warm und überwiegend sonnig. Danach wächst laut Meteorologen die Unsicherheit über die weitere Entwicklung. Einzelne Wetter modelle zeigen für den Süden Österreich s um den 13. Oktober kräftige Niederschläge bei deutlich sinkenden Temperaturen, was Schnee bis in tiefe Lagen bedeuten könnte. Eine konkrete Schnee prognose ist das jedoch nicht.

Warmes Herbstwetter bis zum 7. Oktober

Am Wochenende erstreckt sich hoher Luftdruck vom Ostatlantik bis zum Schwarzen Meer. Österreich erwartet daher überwiegend sonniges und ungewöhnlich warmes Herbstwetter. Am Samstag scheint vor allem im Osten und Süden häufig die Sonne. Im nördlichen Alpenvorland können sich Hochnebelfelder halten, im äußersten Westen sind am Nachmittag einzelne Schauer möglich.

Die Temperaturen erreichen 19 bis 25 Grad. Auch am Sonntag bleibt es im Osten und Süden nach Auflösung lokaler Nebelfelder meist sonnig. Im Westen ziehen mehr Wolken durch, über den Bergen sind einzelne Schauer möglich. Erneut werden 19 bis 25 Grad erreicht.

Der Montag beginnt vielerorts trocken und zeitweise sonnig. Im Westen und entlang der Nordalpen nimmt die Schauerneigung im Tagesverlauf etwas zu. Erst zu Beginn der neuen Woche steigen durch ein Höhentief wieder die Chancen auf Wolken und Regen.

Unsicherheit nach dem 7. Oktober

Für Salzburg zeigt der Blick auf die Temperaturentwicklung in rund 1500 Metern Höhe bis einschließlich 7. Oktober ein relativ klares Bild. Größere Niederschläge sind nicht in Sicht. Danach nimmt die Unsicherheit jedoch massiv zu. Der Meteorologe Hohenwarter erklärt, dass die große Frage sei, was am 8. Oktober passiert und ob die große Abkühlung kommt.

Gleichzeitig sei die Bandbreite der Modellberechnungen sowohl bei den Temperaturen als auch beim Niederschlag enorm. Eine belastbare Prognose sei deshalb derzeit nicht möglich. Man könne nicht sagen, was am 8. Oktober kommen werde, so Hohenwarter. Man müsse zuwarten, wie sich die nächsten Tage entwickeln.

Die derzeit festgefahrene Großwetterlage zeigt ein kräftiges Hoch, das sich nach Skandinavien und Finnland zurückzieht. Ein Tief bei Island transportiert warme Atlantikluft nach Österreich. Auf dessen Rückseite strömt kühlere Luft nach Süden. Ein weiteres Tief über Osteuropa bringt feuchte und kalte Luft in Richtung östliches Mittelmeer. Diese Lage sorgt am warmen Mittelmeer in Südfrankreich und bei Kreta für massive Niederschläge.

Mögliche winterliche Entwicklung im Süden

Noch auffälliger sind die Modellschwankungen für den Süden Österreichs. Dort zeigen einzelne Berechnungen rund um den 13. Oktober kräftige Niederschlagssignale bei gleichzeitig deutlich sinkenden Temperaturen. Hohenwarter sagt, dass am 13. Oktober die Temperatur auf 0 Grad in 1500 Metern Höhe sinken könnte. Das wäre dann tatsächlich Schnee bis weit herunter.

Das ist allerdings ausdrücklich keine konkrete Schneeprognose. Bei einem Vorhersagezeitraum von mehr als einer Woche können sich sowohl Zugbahn als auch Stärke der Tiefdruckgebiete und damit Temperaturen und Niederschläge noch grundlegend ändern. Hohenwarter betont, dass die Wetterkarten morgen schon wieder anders aussehen könnten. Bis 7. Oktober könne man sagen, was passiert. Danach sei eine Vorhersage im Moment nicht möglich.

Beim amerikanischen GFS-Modell erkennt er die Möglichkeit, dass feuchte maritime Polarluft in Richtung Alpen geführt wird. Auch dieses Szenario liegt allerdings zu weit in der Zukunft. Van der Poel weist darauf hin, dass noch völlig offen ist, ob dieses Signal in den kommenden Modellläufen bestehen bleibt. Damit zeigen derzeit gleich mehrere Berechnungen Möglichkeiten für einen winterlichen Wetterumschwung im Oktober, allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten und mit großer Unsicherheit.

Von Schnee ist vorerst jedenfalls nichts zu sehen. Laut aktueller UBIMET- und UWZ-Prognose erstreckt sich am Wochenende hoher Luftdruck vom Ostatlantik bis zum Schwarzen Meer. Österreich erwartet damit überwiegend sonniges und ungewöhnlich warmes Herbstwetter. Ob wenige Tage später tatsächlich die erste deutlich winterlichere Wetterphase des Herbstes folgt, werden erst die kommenden Modellläufe zeigen.

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