Auf ein Wort mit Patrick Fetter, Lead Sales Engineer & Cyber Security Evangelist, Office of the CTO bei Check Point Software Technologies.
Auf ein Wort mit Patrick Fetter, Lead Sales Engineer & Cyber Security Evangelist, Office of the CTO bei Check Point Software Technologies. Cybersecurity verändert sich rasant.
Unternehmen verlagern Services in die Cloud, Mitarbeiter greifen von unterschiedlichen Orten auf Systeme zu und Künstliche Intelligenz hält Einzug in immer mehr Geschäftsprozesse. Gleichzeitig nutzen auch Angreifer KI: Phishing-Nachrichten lassen sich gezielter personalisieren, Deepfakes werden schwieriger zu erkennen und Schwachstellen schneller identifiziert und ausgenutzt. KI schafft dabei nicht zwangsläufig neue Angriffsflächen, erhöht aber Tempo und Skalierbarkeit bestehender Angriffsmethoden.
Für Check Point steht daher die Frage im Mittelpunkt, wie Organisationen ihre Infrastruktur und Geschäftsprozesse auch unter diesen veränderten Bedingungen wirksam absichern können. Betroffen sind Unternehmen aller Branchen. Besonders kritisch sind Angriffe dort, wo Ausfälle oder Datenverluste große Folgen haben können – etwa im Finanzwesen, im Gesundheitsbereich, bei Behörden, in Industrie und Fertigung sowie in der Telekommunikation.
Oft beginnen wirksame Schutzmaßnahmen bei den Grundlagen: Unternehmen müssen ihre Infrastruktur und potenziellen Angriffsflächen kennen, Zugriffe auf Systeme und Daten klar regeln und vorhandene Schwachstellen laufend überprüfen. Das gilt zunehmend auch für KI-Anwendungen die in bestehende Geschäftsprozesse integriert werden. Ebenso entscheidend ist ein strukturierter Notfallplan, der festlegt, wie im Ernstfall reagiert wird. Check Point Software Technologies entwickelt Cybersicherheitslösungen für Unternehmen und öffentliche Organisationen und zählt nach eigenen Angaben weltweit mehr als 100.000 geschützte Organisationen.
Im Gespräch zeigt Fetter, warum angesichts KI-gestützter Angriffe vor allem eines entscheidend wird: die eigene Sicherheitsstrategie ebenso schnell und konsequent weiterzuentwickeln wie die digitale Infrastruktur selbst.
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