Eine jüngste WMO-Studie zeigt alarmierende Rückgänge in globalen Wasserressourcen, vermindert Grundwasser- und Gletschermassen sowie steigende Risiken durch extreme Wetterphänomene wie El Niño - Dringlichkeit für nachhaltige Maßnahmen.
Die Weltgesundheitsorganisation ( WMO) hat am vergangenen Donnerstag einen alarmierenden Bericht veröffentlicht, in dem sie vor einem erneut erheblichen Rückgang der globalen Wasserreserven warnt. Nach Angaben der WMO haben die in Grundwasser, Seen, Flüssen, Böden, Eis und Schnee gespeicherten Süßwasserressourcen in den letzten Jahren kontinuierlich abgenommen, wobei die aktuellen Messungen noch nicht einmal die besonders hohen Wasserstände berücksichtigen, die im heißen Sommer 2026 an vielen Orten beobachtet werden.
Ein noch stärkeres Wetterphänomen, das sogenannte El Niño, könnte die Situation zusätzlich verschärfen und zu unerwarteten Klimakwellen führen. Die generelle Erkenntnis des Berichts ist eindeutig: Die weltweite Versorgung mit sauberem Wasser steht unter keinem dieser Augenblick im Scheinwerferlicht, sondern steht unter ernsthafter Gefahr. In einer Pressemitteilung äußerte sich WMO‑Generalsekretärin Celeste Saulo mit großer Besorgnis über den schwindenden Bestand an nachhaltigen Wasserreserven, insbesondere Grundwasser und Gletschern, die traditionell als Puffer für Dürreperioden fungierten.
"Wir haben jetzt dieses Sparkonto ausgebeutet", warnte Saulo. In Bezug auf die Gletscherlandschaft zeigte der Bericht, dass 2025 bereits das vierte Jahr in Folge war, in dem die Gletschermassen weltweit signifikant abnahmen. Ein Verlust von 1.400 Gigatonnen Wasser zwischen 2023 und 2025 übersteigt die jährliche Menge an Süßwasser, die weltweit verbraucht wird, um ein Drittel.
Parallel entwickelte sich ein drastischer Rückgang der globalen Grundwasserbestände, wobei etwa zwei Drittel der überwachten Brunnen im Jahr 2025 Bedingungen aufwiesen, die außerhalb der historischen Norm lagen. Besonders betroffen waren Zentral- und Osteuropa, wo das Defizit gegenüber dem Zeitraum 2014 bis 2024 erheblich anstieg, während ein Großteil Nordeuropas einen leicht erhöhten Grundwasserspiegel verzeichnete.
Des Weiteren berichtete die WMO, dass das weltweite Urspring volatiler wurde: Die Menge an Wasser, die aus Flüssen abfloss, erreichte im Jahr 2025 das niedrigste Niveau seit 35 Jahren. Im Amerikanischen Kontext sieht es sogar noch schlechter aus: Der Einsatz von Wasserkraftwerke leidet unter Niedrigwasser, ebenso wie die Stromproduktion von Atomkraftwerken, die teilweise abgeschaltet wurden, um die Stabilität von Kraftwerken in nachhaltigem Betrieb zu gewährleisten.
Die Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Lebensmittelversorgung sind unmittelbar spürbar: Ein Mangel an sauberen Wasserquellen gefährdet die landwirtschaftliche Produktion und die Industrie. Ein weiterer kritischer Faktor im Bericht ist das Klimaphänomen El Niño, das mit über 90 Prozent Wahrscheinlichkeit stark ausgeprägt ist. Der Klimawandel kann zwar nicht die Häufigkeit oder Intensität von El Niño-Ereignissen erhöhen, doch kann er die Folgen verschlimmern.
Bekannte starke El Niño-Ereignisse wie 1982/83, 1997/98 und 2016 haben schon zu extremen Wetterbedingungen geführt, darunter erstklassige Korallenbleiche im Great Barrier Reef. Dieses Jahr könnte die bisherige Stärke des Ereignisses die Wasserressourcen weiter belasten. Das Risiko für extreme Dürre und gleichzeitig auftretende Hochwasser ist in mehreren Regionen nötig, und die Umweltwissenschaftler warnen, dass die aktuelle Lage ein eher dramatisches Szenario für die Bevölkerung und die Wirtschaft darstellt.
Zusammenfassend ergibt der Bericht, dass die globale Wasserwirtschaft vor bedeutsamen und langfristigen Herausforderungen steht. Angesichts radikaler Veränderungen im globalen Wasserkreislauf bis Ende 2025 bleibt Zu erhalten, dass das Risiko für eine hochgradig unregelmäßige und unvorhersehbare Vegetation des Wasserszyklus in all seiner Kostbarkeit zunimmt. Nur mit koordinierter internationaler Zusammenarbeit, Ressourcenplanung und nachhaltiger Nutzung kann die globale Gemeinschaft den drohenden Wassergesundheitskrisen entgegentragen.
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