Weißmann präsentiert vollständigen Chatverlauf im ORF-Konflikt

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Weißmann präsentiert vollständigen Chatverlauf im ORF-Konflikt
ORF, Karsten Weißmann, Chat-Daten

Der frühere ORF-Geschäftsführer Karsten Weißmann hat nun geglaubte neues Kommunikationsmaterial und fordert eine Neubewertung des Streitfalls. Der vollständige Chatverlauf zwischen ihm und einer Mitarbeiterin wird für potenzielles Fehlverhalten untersucht. Dabei wirft der Datensatz Bild in Bezug auf die ORF-Mitarbeiterin, der Mitarbeiterin und das Unternehmen selbst, wobei er finanzielle Forderungen, Personierreisen und Pensionsregelungen auch eingruft.

In einem langen Brief an die ORF -Stiftungsräte und die Generaldirektorin des österreichischen Rundfunks, Ingrid Thurnher, hat Karsten Weißmann erstmals eine "neue Faktenlage" vorgelegt, die seit seinem letzten Schreiben nicht mehr bekannt war.

Vollständiger Chatverlauf und neue Faktenlage

Er verweist darauf, dass ihm mittlerweile der komplette Chatverlauf zwischen ihm und der betroffenen Mitarbeiterin, die ihm ursprünglich ein Fehlverhalten vorwarft, zugegangen sei. Bisher waren nur Auszüge aus diesem Schriftverkehr öffentlich, doch die vollständige Sammlung enthielt nun erstaunliche 3.820 wechselseitig ausgetauschte Nachrichten. Diese Portschlacht aus Texten, Verhüllungspunkten und Kennzeichen dürfte die Geschichte komplett neu befeuern und werfen ein Licht auf mögliche Hintergründe, die der ORF bisher geheim gehalten hatte.

Der Kern des neuen Briefes liegt in der Anforderung einer vollständigen Neubewertung des gesamten Sachverhalts. Weißmann hat hierfür einen Antrag an die ORF-Compliance gestellt und damit offiziell die Untersuchung der Situation in die vorläufige Phase geführt. Schon im April war bekannt, dass gegen die Mitarbeiterin Ermittlungen eingeleitet wurden, und der Anwalt des Münchens wurde wegen Verdachts schwerer Erpressung untersucht.

In der Zwischenzeit wurde das Handy der Frau beschlagnahmt und mit dem Vollständigen Chat wurde ein "digitales Buch" erstellt, das die dort festgehaltenen Beweismaterialien nun offenkundig macht. Der Schreiben von Weißmann enthält keine oberflächlichen Denunziationen, sondern ein strategisches Spektrum an Punkten. Er kritisiert ausgedehnt die Fristenden der damaligen ORF-Stiftungsratshaltung, insbesondere Alexandra M. und Gregor Schütze, als manipulativ und schrieb, dass er unter Druck gesetzt worden sei, bevor er das vollständige Bild erhalten hatte.

ORF-Führungskultur und Rechtsverfahren

Gleichzeitig werden die angeblichen Verdachtsfälle einer "wirtschaftlich abhängigen" Beziehung zwischen der Mitarbeiterin und dem Namenlosen Pius Strobalzend (dessen Name schon früh in den Medien auftauchte) zu relativieren. Während Strobl und die Mitarbeiterin ihre Unschuld beteuerten, dass es weder eine intime Beziehung noch dass er dem Sachverhalt Schuld gebe, unterstreicht Weißmann den "Anschein unangemessenen Verhaltens" des hohen Postens. Die Auseinandersetzungen im ORF haben weiterwährend Schuldgefühle erzeugt. Seit dem Ausscheiden des früheren Generaldirektors gab es dezidentes, widersprüchliches Hardball-Spiel innerhalb des ORF.

Der Führungsstil und die Arbeitskultur wurden kritisiert und mehrere Schlüsselpositionen, darunter Werbechef Oliver Böhm und der Leiter von ORF III, Peter Schöber, haben das Haus verlassen. Neben dem umstrittenen Vorwurf der sexuellen Belästigung, der von Weißmann immer wieder zurückgewiesen wurde, gibt es auch andere Offensiven. Beispielsweise eröffnet eine Pensionsregelung für Pius Strobalzend den Kampf, welcher von der ORF abgelehnt wurde. Strobalzend kündigt an, von seinem Pensionsantritt an die Regelung einzulösen.

Die Anschuldigungen gegen die ORF-Mitarbeiterin und dessen neue Forderungen werden in mehreren Gerichtsverfahren verfolgt. Hier wird die Thematik auf einen Dilemma-Stack von Rechtsblick, Arbeitsrecht und der sicherung eines verantwortungsvollen Rundfunkbetriebs gebracht. Durch die Gesamtsituation bringt nicht weniger als einleitende Gespräche mit den Stiftungsrat und die Generaldirektorin, die im Rahmen der Vollumfänglichen Einsicht in das Bestehen der Ermittlungen natürlich auch Gespräche geführt haben.

Neue Hinweise auf Verantwortlichkeiten

Die Originaluhrzeit, die sich erst durch den Chatverlauf und die ausführliche Auswertung in das Archiv, im ORF in Konkurrenz kommen, trägt dazu bei, die rekonstruktive, menschliche Ebene dieser gesamten Auseinandersetzung zur siche. Das neue Material bietet uns einen hoffentlich besseren und ungeschmückten Blick auf alle Beteiligten. Ohne die unklare Rolle von Pius Strobalzend, und ohne den Auswirkungen auf die zeitlichen Entscheidungen der ORF-Herrschaft und der Responsible für deren Management.

Die neue Entfaltung der Nachrichten in der Causa zur Optimisation des ORF-Systems und die Verdichtung von Vertrauensverlusten begleiten die Meinungen. Nach ausführlicher Streit gibt es Geständnisse und Sorgen, jedoch erst nur die endgültige Beschluzung. Welche Farbe die Auseinandersetzung bringt, ist noch nicht klar. Trotzdem weft die neue Informationslage ein starkes Licht auf die Knotenpunkte von ORF und korrupten Instanzen.

Insgesamt konntet der BRohn an: 1) Redshift der Kommunikationsprozesse im ORF 2) Unterschätzung der Schenken in der Manager-Klients Weiter Texte werden in Zeitungen veröffentlicht.

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