Nach dreiwöchiger Unsicherheit hat der Eishockeyklub VSV Villach Oliver Bergauer zum neuen Geschäftsführer ab dem 1. Oktober bestellt. Bergauer soll den Verein in einer kritischen Phase mit Schulden und strukturellen Herausforderungen stabilisieren und bringt wirtschaftliche Erfahrung sowie regionale Vernetzung mit. Parallel dazu bereitet sich das Team mit langen Auswärtsspielen auf die neue Saison vor.
Die Katze ist aus dem Sack! Nach etwa drei Wochen Ungewissheit hat der VSV am heutigen Dienstag seinen neuen Geschäftsführer präsentiert. Wie die „Krone“ bereits berichtet hat, folgt Oliver Bergauer ab 1.
Oktober auf Martin Winkler, übernimmt alle Agenden in der GmbH. Blau-weißer Rauch in Villach! Nach dem überraschenden Rücktritt von Martin Winkler vor etwa drei Wochen als Geschäftsführer hat Eishockeyklub VSV nun einen Nachfolger gefunden. Nach mehreren Gesprächen mit Obmann Manfred Herzog wurde nun – wie die „Krone“ bereits berichtet hat – Oliver Bergauer als neuer Boss der GmbH bestätigt.
Gerade in einer herausfordernden Situation braucht es aus meiner Sicht vor allem klare Strukturen, Verlässlichkeit und einen offenen Dialog mit allen,. . .
„Der VSV ist weit mehr als ein Eishockeyverein. Er ist ein wichtiger Teil der Stadt Villach, der Region und des Kärntner Sports. Ich bringe meine Erfahrung aus der Wirtschaft, mein Netzwerk in der Region und meine persönliche Erfahrung als Trainer und Sportler ein. Gerade in einer herausfordernden Situation braucht es aus meiner Sicht vor allem klare Strukturen, Verlässlichkeit und einen offenen Dialog mit allen, die Verantwortung für den VSV tragen.
Ich freue mich auf diese Aufgabe und darauf, gemeinsam mit dem gesamten Team Schritt für Schritt die Voraussetzungen für eine stabile und erfolgreiche Zukunft zu schaffen“, wird der 54-jährige Drautaler in einer Aussendung des Klubs zitiert. Der ehemalige Geschäftsleiter der Kleinen Zeitung für Kärnten und Osttirol startet seinen neuen Job mit 1. Oktober, wird beim ersten Heimspiel des VSV am Freitag gegen Mailand also erstmals in neuer Funktion in der Villacher Stadthalle sein.
Bergauer soll den VSV also wieder in geregelte Bahnen lenken, dafür auch ein neues Team aufstellen. Obwohl der Spielbetrieb für diese Saison ja vorerst gesichert ist, hat der Klub in den letzten Jahren bekanntermaßen einen Schuldenberg von über zwei Millionen Euro angehäuft. Wir haben uns bewusst für eine Persönlichkeit entschieden, die Verantwortung übernimmt, Themen aktiv angeht und den Verein auch nach außen gut vertreten kann.
Obmann Manfred Herzog: „Mit Oliver Bergauer gewinnen wir einen Geschäftsführer, der unterschiedliche Welten miteinander verbindet: Er kennt die Wirtschaft, ist in der Region hervorragend vernetzt und bringt gleichzeitig einen unmittelbaren Bezug zum Sport mit. Für den VSV ist diese Kombination besonders wertvoll. Wir haben uns bewusst für eine Persönlichkeit entschieden, die Verantwortung übernimmt, Themen aktiv angeht und den Verein auch nach außen gut vertreten kann.
Jetzt gilt es, gemeinsam die nächsten Schritte zu setzen und dem VSV wieder die notwendige Stabilität zu geben.
“Die Heimstätte des VSV wird nun endlich für den Liga-Betrieb fertig. Weil im Zuge des Neubaus der zweiten Eishalle der VIP-Klub neu gestaltet wurde, müssen die Adler ja ihre ersten fünf Saisonspiele in der Fremde absolvieren. Nach der 2:6-Niederlage in Laibach wartet am Mittwoch noch der Sieben-Stunden-Trip nach Szekesfehervar – da wird auch Kapitän Alexander Rauchenwald endlich wieder mit dabei sein.
Insgesamt sitzen die Villacher an den ersten fünf Spieltagen rund 2600 km im Bus.
„Klar zehrt das an den Kräften. Wir haben auch ein dünnes Lineup, dazu wurde Helewka nicht ersetzt, Rauchenwald hat gefehlt“, so Co-Trainer Marco Pewal. Mit nur neun Toren hat man die wenigsten aller Klubs erzielt.
„Wir sehen das aber nicht negativ. Wichtig ist, dass wir in jedem Spiel Chancen kreiert haben um vier, fünf Tore zu schießen.
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