Weil die jüngsten Krisen die soziale Ungleichheit in Deutschland verstärkt hätten, will die SPD eine temporäre Krisenabgabe für Reiche einführen.
mit einer temporären „Krisenabgabe“ zur Kasse bitten und für einen Umbau der Wirtschaft die Schuldenbremse reformieren. Das ist Teil eines Entwurfs für den Leitantrag zum Parteitag im Dezember, der am Montag im SPD-Präsidium angenommen wurde. Die jüngsten Krisen hätten die soziale Ungleichheit in Deutschland verstärkt. Daher sollten dieAktuelle Nachrichten, Hintergründe und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung.
Konkret ist im Entwurf die Rede von einer temporären Krisenabgabe für alle, die reichensteuerpflichtig sind. Zur Höhe macht die SPD keine Angaben. Außerdem sollen Erbschaften und Schenkungen höher besteuert werden, so dass sich Multimillionäre und Milliardäre stärker an der Finanzierung des Gemeinwohls beteiligen. Für 95 Prozent der Bevölkerung soll im Gegenzug die Einkommenssteuer sinken.
So wollen die Sozialdemokraten unter anderem Investitionen von 100 Milliarden Euro jährlich in Bildung, Infrastruktur, Digitalisierung und den Umbau der Industrie ermöglichen. Der größte Teil des Geldes soll aber aus einem sogenannten Deutschlandfonds mit privatem und staatlichem Kapital kommen.Durch den klimagerechten Umbau der Wirtschaft könnten nach Erwartung der SPD bis 2030 eine Million neue Arbeitsplätze entstehen.
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