Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea kämpft mit hohen Treibstoffkosten und Schulden. Das Unternehmen hat ein Restrukturierungsverfahren eingeleitet.
Volotea steht finanziell unter Druck. Besonders die gestiegenen Kerosinkosten belasten das Unternehmen. Spanische Medien berichten von zusätzlichen Treibstoffausgaben in Höhe von rund 150 Millionen Euro, die zur aktuellen finanziellen Situation beigetragen haben sollen.
Volotea hat deshalb in Spanien ein Restrukturierungsverfahren eingeleitet. In diesem Zusammenhang verhandelt die Airline mit Gläubigern, Banken und der staatlichen Beteiligungsgesellschaft SEPI. Der Flugbetrieb und der Ticketverkauf sollen während des Restrukturierungsprozesses weiterlaufen. Volotea fliegt auch ab Wien.
Eine Verbindung führt nach Nantes in Frankreich. Hinweise darauf, dass gebuchte Flüge grundsätzlich ausfallen, liegen demnach derzeit nicht vor. Gleichzeitig plant die Fluggesellschaft einen deutlichen Einschnitt bei ihrer Flotte. Bis zu 14 Flugzeuge sollen demnach ausgemustert werden.
Damit würde sich die Flotte um knapp ein Drittel verkleinern und künftig rund 30 bis 35 Maschinen umfassen. Passend zum ThemaRestrukturierung soll bis Dezember dauern Der Restrukturierungsprozess soll bis Dezember 2026 abgeschlossen werden. Für Passagiere bedeutet die aktuelle Situation vor allem, die Entwicklung der Airline bei bestehenden und geplanten Buchungen im Blick zu behalten.
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