HINTERZARTEN. Vier Starts, vier Siege: Clemens Aigner dominiert den Kontinentalcup und schlägt dabei auch Domen Prevc. Der Weltcupstartplatz für Lillehammer ist praktisch sicher.
Der Weltcupauftakt in Lillehammer rückt für Clemens Aigner immer näher. Der 33-jährige Tiroler präsentiert sich derzeit im Kontinentalcup in starker Form und hat beste Chancen, sich einen Startplatz für die höchste Wettkampfserie zu sichern.
Aigner nahm in diesem Sommer bisher an vier Bewerben der zweiten Leistungskategorie im Skispringen teil – und gewann alle vier. Nach seinem Doppelsieg vor einer Woche in Stams war der Wipptaler am Wochenende auch in Hinterzarten nicht zu schlagen. In beiden Wettkämpfen setzte er sich gegen die Konkurrenz durch. Damit ist Aigner ein fixer Startplatz für den Weltcup praktisch sicher.
Über den Kontinentalcup werden traditionell drei zusätzliche Tickets vergeben. Nach seinen vier Erfolgen sollte der Tiroler beim Finale in Klingenthal nicht mehr eingeholt werden. Dabei setzte sich Aigner keineswegs gegen unbekannte Konkurrenz durch. Mit Domen Prevc nahm auch der derzeit beste Springer an allen vier Wettkämpfen teil.
Der Slowene musste sich allerdings jedes Mal geschlagen geben. Besonders deutlich fiel das Ergebnis am Sonntag in Hinterzarten aus: Alle sieben österreichischen Starter landeten vor Prevc, der den 16. Platz belegte. Unter den besten sieben des Bewerbs waren gleich sechs ÖSV-Skispringer zu finden.
„Der Weltcupstartplatz war mein Ziel, da bin ich auf einem guten Weg“, sagte Aigner. Der Tiroler weiß auch um die Stärke der österreichischen Mannschaft: „Und wenn du im österreichischen Weltcup-Team bist, dann weißt du, dass du vorne mitspringen kannst. “
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