Die USA bereiten ihre Streitkräfte auf mögliche Kämpfe im Weltraum vor. Dabei rückt sogar die Region rund um den Mond ins Visier.
Die USA bereiten ihre Streitkräfte auf mögliche Kämpfe im Weltraum vor. Dabei rückt sogar die Region rund um den Mond ins Visier. Der Weltraum könnte zum nächsten Schauplatz militärischer Konflikte werden.
Die USA bereiten ihre Soldaten inzwischen nicht nur auf Kämpfe auf der Erde oder in deren Umlaufbahn vor. Auch die riesige Region zwischen Erde undmüssten sich schon jetzt so aufstellen, dass sie"bereit sind zu kämpfen, durchzuhalten und zu gewinnen" – vom Meeresboden bis in den sogenannten cislunaren Raum. Damit ist jener gewaltige Bereich des Weltraums gemeint, der sich bis zur Umlaufbahn des Mondes erstreckt.
Besonders brisant: Erst wenige Tage zuvor hatten die USA erstmals öffentlich bestätigt, bereits Waffen im Weltraum stationiert zu haben, berichtet die Nachrichtenagentur AP. Luftwaffenminister Troy Meink sprach von Waffen zur Kontrolle des Weltraums, die sich bereits im Orbit befinden. Details dazu, um welche Systeme es sich handelt und wie sie funktionieren, nannte er nicht.soll gleichzeitig massiv wachsen. Nach Angaben von Generalleutnant Gregory Gagnon könnte sich die Zahl ihrer Angehörigen innerhalb der kommenden fünf Jahre auf rund 25.000 verdoppeln.
Ein großer Teil des zusätzlichen Personals soll für Kampfverbände vorgesehen sein. Als einen Grund für die Aufrüstung nennen die US-Militärs die Aktivitäten möglicher Gegner. Geheimdienste hätten deutlich gemacht, dass diese versuchen würden, die Kriegsführung auf den Weltraum auszudehnen, erklärte Gagnon. Explizit verwies er dabei auf die Volksrepublik China und deren Aktivitäten im All.
China selbst weist solche Vorwürfe zurück und kritisiert wiederum die amerikanische Aufrüstung. Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums erklärte, China trete für die friedliche Nutzung des Weltraums ein und lehne dessen Bewaffnung sowie ein Wettrüsten im All ab. Washington solle seine militärischen Vorbereitungen dort stoppen. Die Entwicklung wirft auch rechtliche Fragen auf.
Der Weltraumvertrag von 1967, den sowohl die USA als auch China unterzeichnet haben, schreibt unter anderem die friedliche Nutzung von Himmelskörpern vor und verbietet die Stationierung von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen im All. Ob und wie die neuen amerikanischen Systeme mit den internationalen Verpflichtungen vereinbar sind, ist derzeit nicht abschließend geklärt. Die Space Force betont, weiterhin sicher und verantwortungsvoll im Weltraum zu handeln.
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
Gestrandet in Hormuz: Wie die Schiffe und die Besatzung versorgt...Rund 6000 Seeleute sitzen derzeit zwischen dem Persischen Golf und dem Golf von Oman fest. Gehen ihre Vorräte zur Neige, sind sie auf Versorgungsschiffe angewiesen. Doch auch diese Supply Boats...
Weiterlesen »
Vor der KI-Strategie des Bundes kommt die KI-Richtlinie für die...Die neuen Regelungen für Schüler und Lehrer sollen am 6. November stehen. Für die KI-Strategie auf Bundesebene will Pröll nun als erstes „Hemmnisse auf nationaler und europäischer Ebene...
Weiterlesen »
Federal Reserve hebt Leitzinsen erstmals seit Sommer 2023 wegen hoher InflationDie US-Notenbank senkt die Inflationsrate, indem sie die Leitzinsen in eine amerikanische Inflation
Weiterlesen »
UNO-Bericht: USA verantwortlich für tödliche Anschläge im Iran - Teheran begeht Verbrechen gegen die MenschlichkeitEine UNO-Untersuchungskommission hat festgestellt, dass die USA mit hoher Wahrscheinlichkeit für zwei tödliche Angriffe in Iran verantwortlich sind, darunter ein Angriff auf eine Schule, bei dem über 150 Mädchen starben. Diese Angriffe werden als Kriegsverbrechen eingestuft. Gleichzeitig wirft die Kommission der iranischen Regierung vor, durch die gewaltsame Unterdrückung von Protesten Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen zu haben.
Weiterlesen »
