US-Botschaft in der Dominikanischen Republik entfernt Auftragswerk von Kehinde Wiley

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Die US-Botschaft in der Dominikanischen Republik hat ein zuvor verfemtes Auftragswerk des afroamerikanischen Malers Kehinde Wiley entfernt. Das Bild wird jetzt sogar 'verwertet'.

In der US-Botschaft in der Dominikanischen Republik wurde ein zuvor verfemtes Auftragswerk des afroamerikanischen Malers Kehinde Wiley entfernt und jetzt sogar 'verwertet'. Das monumentale Gemälde fiel nach vorn auf die am Boden ausgelegte Verpackungsfolie und wurde auf Video festgehalten.

Bild fällt in US Botschaft

Die US-Botschafterin Leah Campos geteilt das Bild daraufhin auf Insta. Der Vorgang erinnert an die Denkmalstürze, die im Zuge der Black-Life-Matters-Bewegung einigen Konföderations-Generälen widerfahren sind. Was war an diesem Werk des afroamerikanischen Maler-Stars Kehinde Wiley von 2015 so bedrohlich gewesen, dass es 'fallen' musste? Auf dem für Wiley typischen bunten ornamentalen Blumenhintergrund sind zwei Frauen zu sehen, die sich die Hände haltend im Tanz befinden, flankiert von zwei gelangweilt zu ihren Füßen sitzenden jungen Männern.

Wiley hatte sich, als er 2013 vom US-Staat den Auftrag für ein repräsentatives Bild für die Botschaft in Santo Domingo bekam, vierer Kunststudenten vor Ort als Modelle bedient. Ein 'lesbisches Picknick' oder eine 'ästhetisch erschreckende' Szene? Die Trump-Bürokratie wollte dies als solches erkennen. Die ultimative Keule ist jedoch die 'Verwertung' des Bildes.

Vergleich mit Verwertung entarteter Kunst

Der Vorgang erinnert an das nationalsozialistische System der 'Verwertung' von 'entarteter' Kunst.

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