Inflation kann der Reiselust nichts anhaben. 89 Prozent der Österreicher wollen laut Umfrage 2023 wieder verreisen.
Die hohe Inflation kann der Reiselust der Österreicherinnen und Österreicher nichts anhaben. Neun von zehn Befragten wollen ein- bis zweimal verreisen, wie eine Umfrage im Auftrag des Reiseveranstalters Ruefa zeigt. Das sind so viele wie vor der Pandemie. Bei dem Unternehmen sind Reisen heuer laut Vorständin Helga Freund im Schnitt um 8 Prozent teurer. Frühbucher könnten aber bis zu 40 Prozent günstiger fahren.
Die Reiselust ist zwar ungebrochen, gleichzeitig wird aber gespart. 16 Prozent wollen Frühbucherboni nützen, also vor Ende April buchen. Ebenfalls 16 Prozent planen ihren Urlaub in die Nebensaison zu verschieben. Außerhalb der Hauptsaison könne man"in etwa 15 bis 20 Prozent sparen", sagte Ruefa-Geschäftsführer Michele Fanton am Mittwoch bei der Präsentation des"Ruefa Reisekompass 2023".
"Die Gruppe, die weniger als eine Woche urlaubt, nimmt zu und hat sich seit 2018 auf 22 Prozent verdoppelt", fügte er hinzu. 29 Prozent wollen heuer in Summe ein bis zwei Wochen verreisen, 24 Prozent zwei bis drei Wochen, 8 Prozent drei bis vier Wochen und 16 Prozent länger als vier Wochen.Die Österreicherinnen und Österreicher zieht es nach rund drei Jahren Pandemie wieder in die Ferne.
76 Prozent wollen in Europa bleiben, 71 Prozent im eigenen Land. Innerhalb Österreichs sind die Steiermark, Kärnten und Salzburg die beliebtesten Destinationen, gefolgt von Tirol und Oberösterreich. Im europäischen Ausland führen Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland sowie Spanien bzw. die Kanaren.
Die angeführten Daten entstammen einer Online-Umfrage des Marktforschers Marketagent. Es wurden den Angaben zufolge 1.500 Interviews ausgewertet, die Mitte bis Ende November 2022 stattfanden.
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