Umwelt 'verschmutzt': Tuben-Strafe für Klima-Kleberin

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Rosi G. (31) legte eine Klebstoff-Tube neben sich auf den Boden. Dafür erhielt sie eine 80-Euro-Strafe, weil sie die Straße verunreinigt hatte.

In Brüssel wurde sie verhaftet , auch bei Protesten in Linz und Wien war sie schon dabei. Aber was Rosi G. bei ihrer ersten Demo-Teilnahme der"Letzten Generation" in Graz passiert ist, kann die Klima-Aktivistin noch immer nicht fassen. Die selbstständige Künstlerin und Programmiererin erhielt für zwei Protest-Tage am 11. und 12. April Strafen in der Gesamthöhe von 2.320 Euro .

"Einmal habe ich mich an die Straße geklebt, einmal war es ein Sitzstreik, bei dem ich weggetragen wurde. Dafür wurde ich insgesamt fünfmal bestraft – teilweise mehrfach für dasselbe Delikt, weil ich die Straße nicht verlassen habe und weil ich an einer Versammlung teilgenommen habe. Die Verwaltung der Stadt Graz hat das maximale Strafmaß ausgereizt. In Linz kam es meines Wissens nach bisher zu Strafen von maximal 150 Euro", meint Rosi G.

Was die 31-Jährige besonders ärgert:"Weil ich eine kleine Klebstoff-Tube neben mir auf die Straße gelegt habe, wurde ich mit 80 Euro bestraft – wegen Verunreinigung der Straße durch Kleinabfall! Ich habe das aus Sicherheitsgründen gemacht, damit die Polizei sieht, dass ich angeklebt bin. Es war ja das erste Mal für mich, und ich hatte Angst. Ich wollte einfach sichtbar machen, dass ich nicht weg kann.

Rosi G. ist schon seit Längerem Mitglied verschiedener Klima-Organisationen wie"Extinction Rebellion" und"Fridays For Future":"Mir ist es einfach nicht mehr gut gegangen, wenn ich seh', was auf uns zukommt. Die Menschen, die direkt von der Klimakrise betroffen sind, können nicht protestieren. Deshalb nehmen wir das auf uns", erklärt die Linzerin ihre Motivation.

Da die Klima-Aktivistin bereits eine Mahnung und einen Exekutionsbescheid für die Tuben-Strafe erhalten hatte, zahlte sie den Betrag, der sich nun auf 85 Euro erhöht hatte, schließlich ein. Auf"gofundme" startete sie zudem eine

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