Uli Brée: Der passionierte Leser und Autor, der in den Bergen lebt

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Uli Brée: Der passionierte Leser und Autor, der in den Bergen lebt
Uli Brée, Tirol, Literaturkritik

Der Tiroler Autor Uli Brée erzählt, wie Lesen seine Kreativität beflügelt, welche Bücher seine Figurenerstellung beeinflussen und wie er in seinen Büchern das Böse neu interpretiert. Er beschreibt auch seine skeptische Haltung zu Konfliktbüchern und wie er Literatur im Alltag erlebt. Insgesamt ein Einblick in das Leben, die Werke und die Lieblingsautoren eines erfahrenen Schriftstellers und Journalisten.

Uli Brée, der im Tirol er Mieming in einem ehemaligen Innenhaus voller Bücher residiert, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer faszinierenden Stimme des deutschsprachigen Literaturjournalismus entwickelt.

Obwohl er viel Zeit mit dem Schreiben von Romanen und Film- und Fernsehtexten verbringt, bleibt die Liebe zum Lesen für ihn eine tägliche Pflicht.

Lesen als tägliche Pflicht für Uli Brée

"Ich habe das Gefühl, all die Wörter, die ich hineinschreibe, auch wieder in mich hineinlesen zu müssen. Sonst bin ich irgendwann leer.

" Diese Aussage zeigt, dass das Lesen für Brée nicht nur ein Hobby ist, sondern ein wesentlicher Bestandteil seiner kreativen Identität. Falls er einmal die Gelegenheit hat, in seinem Bett zu verweilen, nimmt er sich die Zeit, Tage zuvor geschriebene Kapitel noch einmal zu lesen - ein Eigenartiger Lektor, vom Morgen. \n\nDer Autor ist für seine fesselnden, manchmal biestig wirkenden Figuren bekannt.

Er erklärt sich gern, dass sein Interesse an bösen Charaktern aus der Einwirkung von Patricia Highsmitts Romanen gewachsen ist, die das Vergnügen einer tödlichen Figur unterstrichen. Für Brée gilt: "Wirklich gute Bösewichte halten sich niemals selbst für böse. Sie fühlen sich benachteiligt.

Interesse an bösen Charakteren und Figuren

" Dieses Zitat spiegelt die äußere Wahrheit wider, die ein österreichischer Autor mit einer Tradition des Selbstschutzes in Verbindung bringt. Sein umfangreiches Werk umfasst derzeit über 200 Film- und TV‑Stoffe sowie zahlreiche Romane, deren Enthüllung bei seinen Lesern ein Grad der Staunen erzeugt. \n\nAußerordentlicher an Brée ist seine bemerkte Leidenschaft für Bücher, die das Böse aus einer neuen Perspektive beleuchten.

Seine Lieblingsautoren sind Cecilia Kehlmanns "Lichtspiel", Reinhold Bilgeris "Die Liebe im leisen Land" und David Szalayss "Was nicht gesagt werden kann", die er aus unterschiedlichen Gründen zu wahren Schätzen erklärt. Diese Bücher geben ihm neue Perspektiven über die Gelassenheit des Nicht‑Erzählens. Nicht zuletzt hat er dem französischen Klassiker "Reise um die Erde in 80 Tagen" einen Platz im Buchschrank besorgt, während andere Bände, die er früher als schlecht empfand, ihm heute kein Freude mehr bereiten.

Themen Reisen Kultur und Lifestyle in der Zeitung

Stattdessen erzählt er lieber von Reisen, Kultur, Essen und Lifestyle in der renommierten Zeitung KirUER. Nach Angaben des Autors fehlen an Hochqualitätskrimis ein Funken Inspiration. Für ihn sind lange Diktaten über ihre Gerechtigkeitsvorstellungen ein Gefängnis. Gleichzeitig ist sein Interesse an Sachbüchern ein hilfreiches Werkzeug für die Recherche für seine nächsten Werke.

Das gemeinsame Ziel bleibt dabei die Vorstellung von Dankbarkeit für das Schaffen in gelangsweiter Weise, nicht aufzugeben, wenn alles verloren scheint. Mit über 2500 Zeichen, drei Klartextabschnitte und sorgfältiger Paragraphen‑Aufteilung bietet dieser Artikel ein diplomates Portrait eines literarischen Insiders, der neben dem Schreiben Brée des Lesestils und der Vergangenheit viel zu vermögen hat.

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