In a high-stakes power struggle, UEFA and CONCACAF are pressing FIFA President Gianni Infantino to distribute $10 million to each of the 211 member associations - a total of $2.1 billion. The demand stems from the expected windfall of the 2026 World Cup and aims to fund infrastructure and football development, while also undermining Infantino's re-election ambitions amid a dispute over commercialization plans.
Der Machtkampf im Weltfußball geht in die nächste Runde. UEFA und CONCACAF erhöhen den Druck auf FIFA -Präsident Gianni Infantino und fordern eine gewaltige Ausschüttung: Jeder der 211 FIFA -Mitgliedsverbände soll zusätzlich zehn Millionen US-Dollar erhalten.
Insgesamt geht es um rund 2,1 Milliarden Dollar . Die Forderung begründen UEFA-Präsident Aleksander Ceferin und CONCACAF-Boss Victor Montagliani mit den prall gefüllten FIFA-Kassen nach der WM in den USA, Kanada und Mexiko. Die Reserven des Weltverbands sollen sich auf rund sechs Milliarden Dollar belaufen. Selbst nach der geforderten Ausschüttung würden die Rücklagen laut ihrer Analyse im kommenden Zyklus nicht unter rund 1,5 Milliarden Dollar fallen.
Das zusätzliche Geld soll zwischen 2027 und 2030 für Infrastruktur und die Entwicklung des Fußballs eingesetzt werden. Die Zahlung soll einmalig und zusätzlich zu den bereits zugesagten Geldern aus dem bestehenden FIFA-Forward-Programm erfolgen. UEFA und CONCACAF fordern zudem eine unabhängige Prüfung der FIFA-Finanzen. Hinter der Forderung steckt auch der immer schärfer werdende Konflikt mit Infantino.
UEFA und CONCACAF, der Kontinentalverband Nord- und Mittelamerikas, hatten sich zuletzt gegen dessen mittlerweile gescheiterten Plan gestellt, Anteile am WM-Geschäft für privates Kapital zu öffnen. Nun wollen Ceferin und Montagliani auch die übrigen vier Kontinentalverbände für ihren Vorschlag gewinnen. Brisant: Infantino will sich im März 2027 erneut zum FIFA-Präsidenten wählen lassen. Die 211 nationalen Verbände entscheiden dabei über die Besetzung des mächtigsten Postens im Weltfußball.
Die milliardenschwere Forderung dürfte dem ohnehin aufgeheizten Machtkampf damit zusätzlichen Zündstoff liefern.
FIFA UEFA CONCACAF Gianni Infantino World Cup 2026
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