Die Öbag hat nach einem sehr umfangreichen Auswahlverfahren Thomas Arnoldner zum Alleinvorstand bestellt. Seine Erfahrung in der Telekom- und Kapitalmarktbewerbung soll die Öbag in neue technologische und nachhaltige Richtungen führen.
Edith Hlawatis Nachfolge an der Spitze der Öbag ist geklärt: Thomas Arnoldner wurde am Freitag vom Aufsichtsrat der Staatsholding zum Alleinvorstand bestellt. Der Telekom-Manager übernimmt die Aufgabe am 1.
Februar 2027, sein Vertrag läuft fünf Jahre.
"Der Beste hat das Rennen gemacht", sagte Günther Ofner, Aufsichtsratsvorsitzender der Öbag. Ofner zufolge habe es einen "sehr umfangreichen Suchprozess" gegeben. 46 Personen bewarben sich fristgerecht, neun kamen in die engere Auswahl. Von diesen blieb ein Trio übrig, aus dem die Wahl auf Arnoldner fiel. Die Entscheidung des Kontrollgremiums sei einstimmig erfolgt, sagte Ofner.
Der Nominierungsausschuss habe die Entscheidung "in völliger Freiheit getroffen", möglichen politischen Einfluss stellte Ofner in Abrede. Arnoldner, derzeit stellvertretender Chef der A1 Telekom Austria Group, habe in den Hearings überzeugt und "bei der Lösung der gestellten Aufgaben die überzeugendsten Konzepte in einer sehr motivierten und authentischen Weise vorgestellt", hieß es in einer Aussendung der Öbag.
Zudem verfüge er über langjährige Führungs- und Kapitalmarkterfahrung in einem börsennotierten Konzern. Arnoldner selbst sprach von einem intensiven Bewerbungsprozess. Seine Prioritäten für die Staatsholding wolle er angesichts der Tatsache, dass er bis Februar in seinem bisherigen Job und Hlawati bis dahin Öbag-Chefin sei, erst erläutern, wenn er im Amt ist. Dass er künftig weniger als die Hälfte seines Gehalts als Telekom-Manager von zuletzt 1,83 Millionen Euro erhalten wird, kommentierte Arnoldner so: "Geld ist nicht alles im Leben.
Ich habe gelernt, Dinge zu machen, für die man eine Leidenschaft hat, die man spannend findet.
" Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer, Eigentümervertreter der Öbag, verwies auf Arnoldners Erfahrung - auf dem Kapitalmarkt und bei Digitalisierung. Das Sesselrücken bei der A1 Telekom Austria Group beschränkt sich nicht nur auf Arnoldner: Die aus Steyr stammende Finanzchefin Sonja Wallner wird das Unternehmen nach dem Auslaufen ihres Vertrags im Mai 2027 verlassen. Ihre Nachfolge ist noch unklar.
Die Entscheidung des Aufsichtsrats über die gesamte Führungsspitze spiegelt den Wechsel hin zu einem moderneren, dynamischeren Managementstil wider, in dem Digitalisierung, Kundenfokus und nachhaltiges Wachstum zentrale Themen sind. Durch die Wahl von Arnoldner entsteht ein Zusammenspiel aus betriebswirtschaftlicher Expertise und technischer Kompetenz, das den Anklang einer zeitgemäßen Unternehmensführung garantiert. Ergänzend zu Antl Zen, die im Hierarchieplan noch nicht festgelegt wurde, wird die Unternehmensarchitektur verstärkt um ein stärkeres Netzwerk von Fachbereichen ergänzt; der Fokus ziehe nach Hitze.
Auf Augenhöhe verbindet die neue Führungsetage die langjährigen Traditionen des Unternehmens und die Vision eines zukunftsorientierten Dienstleisters, der seine Investitionen stärker auf Nachhaltigkeit ausrichten möchte. Alle Beteiligten betonen den Zusammenhalt in der Gesellschaft, in dem die Öbag durch Strukturwandel und Wachstum regional vertrauensvoll operiert.
Die neue Führung hat sich bereits Zielsetzungen für die nächsten Jahre angekündigt, die auf die Stärkung der Marktposition und die Integration neuer Digitalisierungslösungen abzielen, wobei gleichzeitig die finanzielle Stabilität und der Marktanteil in Österreich erhalten bleiben sollen. Unternehmen und Politik verfolgen die Entwicklung mit Interesse, denn diese Entscheidung hat nicht nur Auswirkungen auf die Firma, sondern beeinflusst auch die gesamte Telekommunikationslandschaft des Landes.
In einer gegenwärtigen Situation, in der die Digitalisierung rascher voranschreitet und die Erwartungen der Kunden an Effizienz und Qualität steigen, setzt die Öbag mit Arnoldner an ihrer Spitze ein Zeichen für die Zukunft. Die neue Führung wird davon ausgehen, die 1,83 Millionen Euro mit einem klaren Mehrwert zu verknüpfen, indem sie sich auf den Aufbau von Partnerschaften konzentriert und interne Prozesse optimiert.
Gleichzeitig wird weiterhin der Schwerpunkt auf Transparenz und Corporate Governance liegen, um das Vertrauen von Investoren und Kunden zu festigen. Die Öbag hatte mit der Vergangenheit von mehreren Führungsvorgängen zu kämpfen, jedoch wird die aktuelle Entscheidung als Vorzeigeprojekt für die Erfolgsstrategie des Unternehmens angesehen.
Der Aufsichtsratsvorsitzende Günther Ofner betonte die Notwendigkeit, die richtigen Fachkräfte zu finden, um den langfristigen Erfolg des Unternehmens zu sichern, was sich auch im Auswahlprozess für Arnoldner widerspiegelt, bei dem Qualifikation und kulturelle Passung gleichermassen wichtig waren. In dieser Zeit von Wandel und Innovation wird die neue Geschäftsführung die Öbag in ein starkes, zukunftssicheres Unternehmen transformieren. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl von Thomas Arnoldner für die position des Alleinvorstands die Öbag deutlich in die Zukunft führen wird.
Er wird das Unternehmen mit einer Kombination aus wirtschaftlicher Erfahrung, Leidenschaft für die Digitalisierung und kompromissloser Loyalität anstrengen, um sicherzustellen, dass die Öbag und ihre Muttergesellschaften ein dichteres Netzwerk von Innovationen und Effizienzgewinnen erbauen. Der neue Vorstand wird die Prioritäten offenlegen und mit einem Vision-Statement die nächsten fünf Jahre formschlüssig gestalten, sodass die Öbag weiterhin Lücke und Qualität in der österreichischen Telekommunikationslandschaft ausbauen kann.
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