Tag der offenen Baustelle am Stadttunnel Feldkirch zieht über 5.000 Besucher an

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Tag der offenen Baustelle am Stadttunnel Feldkirch zieht über 5.000 Besucher an
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Beim Tag der offenen Baustelle am 3. Oktober 2026 konnten Interessierte den Bau des Stadttunnels Feldkirch aus nächster Nähe erleben. Mehr als 5.000 Menschen besichtigten bereits ausgebrochene Tunnelbereiche, den Flucht- und Rettungsstollen und den Tunnelast Felsenau. Der Vortrieb des Haupttunnels soll bis Herbst 2028 dauern. Der fertige Stadttunnel soll den Verkehr an der Bärenkreuzung deutlich reduzieren, die Luftgüte verbessern und mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und den öffentlichen Verkehr schaffen.

Beim „Tag der offenen Baustelle“ konnten Interessierte am Samstag, 3. Oktober 2026, den Bau des Stadttunnels Feldkirch aus nächster Nähe erleben. Mehr als 5000 Menschen nutzten die Gelegenheit und gingen 400 Meter unter Tage.

Besonders gefragt war der Rundgang durch bereits ausgebrochene Tunnelbereiche. Er führte 400 Meter in den Flucht- und Rettungsstollen und über den Tunnelast Felsenau wieder zurück. Unter Tage informierte die ARGE Jäger Bau / Strabag / Hilti & Jehle über den Bau. Die Feuerwehr Frastanz war mit einem Tunneleinsatzfahrzeug vor Ort.

Die gute Stimmung am „Tag der offenen Baustelle“ hat eindrücklich gezeigt, dass die Menschen in Feldkirch nicht nur begeistert davon sind, wie das größte Infrastrukturprojekt Vorarlbergs gebaut wird, sondern auch voller Vorfreude auf die Eröffnung blicken“, sagten Landeshauptmann Markus Wallner und Landesstatthalter Christof Bitschi. Mit der Anschlagfeier am 6. März 2026 begann offiziell der Bau des Haupttunnels. Der Vortrieb soll voraussichtlich bis Herbst 2028 dauern.

Parallel laufen Innenausbau und später die technische Ausstattung mit Beleuchtung, Belüftung sowie Verkehrsleit- und Notrufsystemen. Anfang September wurde der 893 Meter lange Tunnelast Felsenau fertig ausgebrochen. Kurz darauf folgte der Flucht- und Rettungsstollen. Nun stehen unter anderem der unterirdische Kreisverkehr mit Anschluss an den Tunnelast Tisis, die Maschinenkaverne, der Schrägschacht und der Tunnelast Altstadt an.

Dessen Vortrieb ist von September 2026 bis September 2027 vorgesehen. Nach Angaben des Landes soll der Stadttunnel den Gesamtverkehr an der Bärenkreuzung um etwa ein Viertel reduzieren. Beim Schwerverkehr wird eine Verringerung um fast zwei Drittel erwartet. Zwischen Tisis und der Felsenau soll sich dadurch die Luftgüte deutlich verbessern.

Die entlasteten Straßen sollen künftig mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer, Stadtentwicklung und öffentlichen Verkehr bieten. Die L191 könnte nach der Verlagerung des Durchzugsverkehrs unter die Erde zu einem attraktiveren öffentlichen Raum umgestaltet werden.

„Das Vorarlberger Zukunftsprojekt zeigt, dass wir Mobilität und Lebensqualität gemeinsam denken. Der Stadttunnel Feldkirch geht daher weit über ein reines Infrastrukturprojekt hinaus – er ist eine Investition in die Zukunft der gesamten Region“, sagte Wallner. Auch in Frastanz sind Veränderungen geplant. Im Ortsteil Fellengatter/Maria Grün soll die 110 kV-Leitung in den Tunnel verlegt werden.

Zudem soll der Schleichverkehr über die Letze zurückgehen. Seit November 2025 wird am Portal Altstadt gearbeitet. Die Fertigstellung ist für Februar 2027 geplant. Anfang Oktober starten die Arbeiten am Portal Tisis, im Frühjahr 2027 folgen Vorbereitungen für das Portal Tosters am Kapfweg.

Für Anliegen rund um den Bau gibt es eine Ombudsstelle. Jeden Dienstag von 17 bis 19 Uhr ist im Infozentrum Stadttunnel Feldkirch eine Ansprechperson vor Ort.

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