Jonas Folger vom Team Bonovo action by MGM Racing wurde nach seinem Sieg im ersten Lauf der IDM Superbike mit einer Strafe in Form des Reverse-Grid belegt. Statt auf der Pole-Position zu starten, musste er von Startplatz 9 aus beginnen.
So groß die Freude bei Jonas Folger vom Team Bonovo action by MGM Racing über seinen Sieg im ersten Lauf der IDM Superbike auch gewesen sein mag. Die Strafe in Form des Reverse-Grid folgte auf dem Fuße. Statt auf der Pole-Position Platz zu nehmen, ging es zurück auf Startplatz 9. Seit zwei Jahren gibt es die umgekehrte Reihenfolge beim zweiten Rennen, um damit die Spannung für den Zuschauer zu erhöhen.
Jonas Folger fand seinen Gefallen am Reverse Grid und ballerte nach den ersten Metern mal flott auf den zweiten Rang nach vorne. Und weil es so schön war, schnappte sich der ehemalige MotoGP-Pilot auch schon Rang 1 und holte nebenbei noch 1,3 Sekunden Vorsprung vor Pepijn Bijsterbosch und Mikhalchik. Hinter dem Trio ging es weiter mit Polita, Leonov, Schmitter, Alt und Nigon.
Folger, Mikhalchik und auf Rang 4 Schmitter brachten die 1.38er-Zeiten in Serie. Ganz mies lief es derweil für Kawasaki-Pilot Erwan Nigon. Seine Crew hatte nicht schnell genug die Reifenwärmer runtergezogen. Bedeutete Durchfahrtsstrafe für den Franzose. Dem führenden Folger waren zwei Sekunden Vorsprung nicht genug. Er gönnte sich die schnellste Rennrunde mit 1:37.751 und baute auf drei Sekunden vor Mikhalchik aus.
Stück für Stück baute Folger seinen Vorsprung aus und ließ Mikhalchik damit keine Chance, aus eigener Kraft am ersten Platz zu schnuppern. In Runde 10 dann Alarm. Es stürzten Nigel Walraven und Marek Cerveny. Auch Leonov musste zu Boden, konnte aber weiterfahren. Probleme und Platz 3 adé hieß es für Schmitter. Nach einem beherzten Griff zum Dashboard rutschte er auf den achten Rang zurück.
So nett anzusehen die Aktionen im Mittelfeld auch waren, mit der Leistung der beiden Spitzenpiloten konnte keiner mithalten. Folger führte konstant mit drei Sekunden und Mikhalchik, der ebenfalls mit 1.38er-Runden durchzog, hatte der Konkurrenz mehr als 15 Sekunden mitgegeben.Max Verstappen ist dreifacher Formel-1-Champion, nur fünf Piloten haben mehr Titel erobert in der Königsklasse. In der Wahnsinns-Saison 2023 hat der Niederländer ein neues Niveau erreicht.
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