Ab Dienstag wird eine neue Überkopfanzeige auf der Donauuferautobahn A22 getestet. Die Echtzeit-Informationen sollen bei Stockerau sollen sichtbar machen, wann Park-and-Ride Zeit spart.
Ab Dienstag wird eine neue Überkopfanzeige auf der Donauuferautobahn A22 getestet. Die Echtzeit-Informationen sollen bei Stockerau sollen sichtbar machen, wann Park-and-Ride Zeit spart. Im Auto bleiben oder auf die Bahn umsteigen?
Asfinag und ÖBB geben Pendlern auf der Donauuferautobahn die Antwort in Echtzeit. Neue Überkopfanzeigen bei Stockerau vergleichen die aktuelle Fahrzeit nach Wien mit dem Auto und mit dem Zug. Zusätzlich wird die Anzahl freier Stellplätze auf der Park&Ride-Anlage sowie die Abfahrtszeit des nächsten Zuges angezeigt. Das am Montag vorgestellte Projekt startet am Dienstag um 6 Uhr.
Erstmals in Österreich soll damit direkt auf der Autobahn sichtbar sein, wann der Umstieg auf die Bahn tatsächlich Zeit spart.
„Wer täglich pendelt, will vor allem eines: verlässlich und möglichst rasch ankommen. Mit diesem Projekt machen wir sichtbar, welche Verbindung gerade tatsächlich die schnellste ist“, sagte Verkehrsminister Peter Hanke in einer Aussendung. Die neue Lösung verknüpft in Echtzeit Verkehrsdaten der Asfinag, aktuelle Fahrzeiten auf der A22, Belegungsdaten des Park-and-Ride-Standorts sowie Fahrplan- und Echtzeitinformationen der täglich über 60 Züge, die über Stockerau zum Wiener Praterstern fahren.
„Auf der A22 bei Stockerau sind wochentags rund 65.000 Fahrzeuge unterwegs“, wurde Asfinag-Vorstandsdirektor Hartwig Hufnagl zitiert. Die Anzeigen „machen auf einen Blick sichtbar, wann der Umstieg auf die Bahn Zeit spart“, ergänzte Silvia Angelo, Vorständin ÖBB Infrastruktur AG.
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