WIEN. Österreich zählte 2025 erstmals fast 200.000 Dollar-Millionäre - ein Plus von rund 21 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Im Jahr 2025 ist das Vermögen vermögender Privatpersonen weltweit um 8,7 Prozent gestiegen. Damit ist ein Rekordwert von 98,3 Billionen US-Dollar erreicht – der größte Anstieg innerhalb eines Jahres seit 2018.
Eine robuste Entwicklung an den Aktienmärkten und die nachlassende Inflation trieben die Vermögensbildung an, wodurch die weltweite Millionärspopulation um fast zwei Millionen auf 25,3 Millionen Personen anwuchs. Dies zeigt die heute veröffentlichte 30. Ausgabe des World Wealth Report 2026 des Capgemini Research Institute. Über alle Vermögensklassen hinweg verzeichneten ultra-vermögende Privatpersonen den größten Anteil am Vermögenszuwachs.
Im Jahr 2025 belief sich die weltweite Zahl auf rund 250.000 – ein Anstieg von 9,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr – womit sie ihren Status als das am schnellsten wachsende Vermögenssegment beibehielten, zum zweiten Mal in Folge. Das weltweite Vermögen der Ultra-Vermögenden wuchs im Jahresvergleich um 9,7 Prozent und damit schneller als das breitere Segment der Vermögenden. Der Reichtum ist nach wie vor stark konzentriert – die obersten ein Prozent der vermögenden Privatpersonen halten 34,8 Prozent des HNWI-Vermögens.
Besonders in Österreich setzte sich der Vermögenszuwachs 2025 deutlich fort. Laut World Wealth Report 2026 stieg die Zahl der vermögenden Privatpersonen verglichen zum Vorjahr um rund 21 Prozent auf 196.000 Personen. Gleichzeitig erhöhte sich das gesamte HNWI-Vermögen auf 563,9 Milliarden US-Dollar, nach 461 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Damit profitierte auch Österreich von der starken Entwicklung an den internationalen Kapitalmärkten sowie der verbesserten Inflations- und Zinsdynamik.
Der Aktienanteil in den Portfolios vermögender Privatkunden stieg bis Jänner 2026 auf 25 Prozent und lag damit um drei Prozentpunkte über dem Vorjahreswert. Dieser Anstieg wurde in erster Linie durch starke Unternehmensgewinne und deutliche Kursgewinne im Technologiesektor getragen. Auch der Anteil festverzinslicher Wertpapiere stieg um zwei Prozentpunkte auf 20 Prozent, da die Anleihemärkte ihre höchsten Renditen seit 2020 erzielten. Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.
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