SPÖ-Übergangschef Zeiler fordert Babler mit Fußballmetapher zum Rücktritt auf

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SPÖ-Übergangschef Zeiler fordert Babler mit Fußballmetapher zum Rücktritt auf
SPÖ, Andreas Babler, Parteivorsitz

Der frühere ORF-General Hans Peter Zoeller hat SPÖ-Chef Andreas Babler mit einer Fußballmetapher zum Rücktritt aufgefordert. Zeiler bezeichnete sich als Übergangslösung und erklärte, politische Verantwortung zu übernehmen, aber auch gehen zu müssen, wenn der Erfolg ausbleibt. Bei einer möglichen Kandidatur für den Parteivorsitz wolle er sich auf Unterstützung innerhalb der SPÖ verlassen.

, der Parteichef Andreas Babler herausfordern will, legt nun mit einer bemerkenswerten Metapher nach – und die dürfte in der Löwelstraße sehr genau verstanden werden.und darüber, wie er selbst mit politischem Misserfolg umgehen würde.

Dabei wählte der frühere ORF-General einen Vergleich aus dem Fußball. Auf die Frage nach seinem persönlichen Politikverständnis machte Zeiler deutlich, dass für ihn politische Verantwortung auch bedeutet, Konsequenzen zu ziehen, wenn der Erfolg ausbleibt.

"Beides nicht. Das entspricht nicht meiner Persönlichkeit. Ich glaube, jeder hat die Verpflichtung, alles Menschenmögliche zu tun. Wenn das aber nicht genügt, dann muss man auch gehen", erklärte der 71-Jährige.

Dann folgte der Satz, der als deutliche Spitze in Richtung des amtierenden SPÖ-Chefs verstanden werden kann:"Ich verstehe Fußballtrainer nicht, die kein Spiel mehr gewinnen und trotzdem bleiben.

"Babler selbst hatte zuletzt keinen Rückzug erkennen lassen. Er verwies auf den Auftrag, den er bei seiner Wiederwahl als Parteivorsitzender im März erhalten habe. Zeiler wiederum hat öffentlich erklärt, für die Führung der SPÖ zur Verfügung zu stehen. Dauerhaft möchte der 71-Jährige die Partei allerdings nicht führen.

Im"Krone"-Interview bezeichnete er sich ausdrücklich als Übergangslösung. Seine Aufgabe sehe er unter anderem darin, jüngere Menschen wieder stärker für die SPÖ zu gewinnen und in Parteifunktionen zu bringen. Zeiler stellte zugleich klar, dass es keine fixen Zusagen innerhalb der Partei gebe. Er würde seine Kandidatur aber nicht verfolgen, wenn er nicht den Eindruck hätte, dass es dafür Unterstützung gebe.

Über einen möglichen Wechsel an der Spitze müsse letztlich die SPÖ selbst entscheiden.

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