Streit um Energiepreise: SPÖ-Energiesprecherin Kerstin Suchan-Mayr kritisiert, dass die EVN mehr Geld an Aktionäre ausschütten will: 'EVN muss Energie günstiger machen statt Dividenden zu erhöhen.'
an. Gleichzeitig soll die Dividende in den kommenden Jahren von mindestens 0,90 Euro auf zumindest 1,10 Euro je Aktie steigen. Angestrebt wird dabei eine Ausschüttungsquote von rund 40 Prozent.
"Bevor man Dividenden-Fantasien für das Jahr 2030 präsentiert, muss alles daran gesetzt werden, die Kunden spürbar zu entlasten", sagt Suchan-Mayr. Strom und Gas seien für viele Haushalte weiterhin eine große finanzielle Belastung. Auch die Landespolitik nimmt die SPÖ-Abgeordnete ins Visier. Das Land Niederösterreich hält 51 Prozent der EVN und ist damit Mehrheitseigentümer.
Suchan-Mayr sieht deshalb insbesondere ÖVP und FPÖ gefordert. Sie sollten ihren Einfluss nutzen, damitWurde dir eine Beihilfe gestrichen? Kannst du dir das Leben kaum mehr leisten? Ist dir gerade etwas besonders Trauriges, Witziges oder Erstaunliches geschehen?
Bewegt dich ein anderes Thema? Bist du der Meinung, dass deine Geschichte erzählt werden sollte? Dann melde dich bei uns unterDie EVN selbst argumentiert hingegen, dass wirtschaftliche Stabilität, gute Bonität und verlässliche Erträge für die Finanzierung ihrer hohen Investitionen notwendig seien. Bis 2030 plant der Konzern Investitionen von rund einer Milliarde Euro pro Jahr, unter anderem in Netze, erneuerbare Energie, Batteriespeicher und Ladeinfrastruktur.
Rund vier Fünftel davon sollen in Niederösterreich investiert werden. Suchan-Mayr stellt Investitionen in Netze, erneuerbare Energie und Versorgungssicherheit nicht grundsätzlich infrage. Für sie müsse sich der Erfolg eines Landesenergieversorgers aber vor allem daran messen lassen, ob sich die Menschen Strom und Gas leisten können.
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen
Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.
FPÖ bei 38 Prozent, Babler-SPÖ stürzt auf 15 Prozent abDie große 'Heute'-Umfrage von Unique Research weist den Freiheitlichen den höchsten je gemessenen Wert aus. Die SPÖ kommt nur noch auf 15 Prozent.
Weiterlesen »
SPÖ: Holzleitner und Marterbauer verzichten auf SPÖ-SpitzeDie SPÖ-Spitze bleibt offen: Eva-Maria Holzleitner und Markus Marterbauer stehen nicht zur Verfügung. Gerhard Zeiler hält an seiner Bewerbung fest.
Weiterlesen »
SPÖ vor entscheidendem Treffen: Holzleitner warnt vor internem StreitSPÖ-Frauenministerin Evi Holzleitner hat sich vor dem entscheidenden Parteitreffen am Sonntag nicht auf einen möglichen Spitzenkandidaten festgelegt. Sie fordert eine sachliche Aussprache aller wichtigen Parteigruppen und warnt vor medial ausgetragenen Machtkämpfen. Die alarmierenden Umfragewerte seien nicht zu beschönigen, die Partei müsse die schwierige Lage jedoch geschlossen und aus einer Position der Stärke angehen.
Weiterlesen »
SPÖ-Krise: Wiener SPÖ berät vor Krisensitzung über ParteivorsitzDie SPÖ Wien hat unter Bürgermeister Michael Ludwig eine klare Haltung vor der Krisensitzung am Sonntag festgelegt. Die Suche nach einem Nachfolger für Andreas Babler gestaltet sich schwierig.
Weiterlesen »
