Aufgrund der teils starken Regenfälle kommt es derzeit in Tirol zu Überschwemmungen und Vermurungen. Eine Beruhigung ...
„Von Entspannung ist derzeit keine Rede, eher verschärft es sich derzeit noch“, berichtet BM Florian Riedl aus Steinach. Die Feuerwehr bereite aktuelle Sandsäcke vor: „Wenn etwas passiert, sind wir bereit.“ Zumal man aus dem Gefahrenzonenplan wisse, wo potentielle „Ausuferungen“ an der Sill eintreten könnten. Gesperrt ist aus Sicherheitsgründen bereits die Gemeindestraße Richtung Berger Alm, ebenso der Fuß- und Radweg zwischen Puig und Tennisplatz.
In Wörgl sind die mobilen Hochwasserschutzelemente vorbereitet. „Wir beobachten die Situation genau und werden frühzeitig reagieren“, sagt Feuerwehrkommandant Sebastian Prosch. Unterführungen – etwa bei der Spar-Zentrale oder unter der Bahn Richtung Söcking – werde man im Falle sperren. Auch die Wehr in Rattenberg/Kramsach ist in Bereitschaft – hier müssten die mobilen Elemente die Mauern entlang des Inns unterstützen, um etwa die historische Altstadt zu sichern.
Der südliche Gehweg der Steinbrücke musste bereits vor eineinhalb Wochen gesperrt werden, da die Brüstung in Bewegung war. Heute Vormittag wurde die gesamte Brücke gesperrt.Bagger werden an den Ufern der Brücke positioniert, um dort Holz aus dem Inn zu entfernen und Verklausungen vorzubeugen.
Auch in Jenbach finden derzeit Aufbauarbeiten statt, es werden Sandsäcke und spezielle Sperren vorbereitet.Im Bezirk Schwaz ist derzeit einer der größten Problembereiche laut Bezirksfeuerwehrkommandant Hansjörg Eberharter das Hintere Zillertal. Dort gibt es mehrere Sperren und Einsätze. Die Feuerwehren im hinteren Talbereichen stehen bis Ramsau heraus im Dauereinsatz. „Der Wasserstand vom Zemmbach und Ziller sind sehr hoch, sie drohen überzugehen“, sagt Eberharter.
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