Nicht einmal, auch nicht zwei- oder dreimal: Ganze zehnmal hat die Erde am Samstag im Großraum Innsbruck gebebt. Das zeigt die Statistik der ...
Nicht einmal, auch nicht zwei- oder dreimal: Ganze zehnmal hat die Erde am Samstag im Großraum Innsbruck gebebt. Das zeigt die Statistik der GeoSphere Austria.
Das heftigste Beben ereignete sich am Vormittag mit einer Stärke von fast 4. Dieses sorgte bekanntlich da und dort auch für Aufregung – und für viel Gesprächsstoff.
„Hast du das Beben auch gespürt? “ – diese Frage hörten die Bewohner im Großraum Innsbruck am Samstag sicherlich nicht nur einmal. Die Uhr zeigte exakt 9.56 an, als die Erde in und um die Tiroler Landeshauptstand gefühlt sekundenlang bebte. Da war ein lautes Grollen – Gebäude wackelten.
Die Erdstöße erreichten eine Magnitude von 3,8. Das Epizentrum lag etwas südöstlich der Tiroler Landeshauptstadt im Bereich Aldrans/Sistrans. Die Herdtiefe betrug sechs Kilometer.
„Viele Melder sprachen von einem kurzen, aber sehr deutlichen Ruck bzw. starkes Rütteln. Häufig wurde außerdem ein dumpfer Knall oder Grollen wahrgenommen, teilweise gerieten Fenster, Türen und Gegenstände sichtbar in Bewegung. Wahrnehmungsmeldungen liegen uns vor allem aus dem Großraum Innsbruck und dem Inntal bis in den Raum Schwaz vor. Auch westlich von Innsbruck sowie aus dem Raum Seefeld wurde das Erdbeben wahrgenommen“, heißt es vonseiten der GeoSphere Austria.
Bei Erdbeben dieser Magnitude könnten vereinzelt leichte Schäden auftreten, so die Experten. Meldungen von Schäden liegen bis dato aber keine vor. Es war dies das stärkste Beben einer ganzen Serie am Samstag im Großraum Innsbruck. Die Statistik der GeoSphere zeigt für den 26.
September nicht weniger als zehn Erdbeben in dieser Region an. Das erste Beben wurde an diesem Tag um 4.11 Uhr registriert. Dieses war mit einer Stärke von 0,1 jedoch verschwindend schwach.
Am Nachmittag gab es jedoch noch das eine oder andere Nachbeben, das deutlich verspürt wurde. Etwa um 13.36 Uhr, als die Erdstöße eine Stärke von 2,1 erreichten. Im Raum Innsbruck/Hall seien in den vergangenen Wochen wiederholt Erdbeben registriert worden.
„Weitere Erdstöße in der Region sind auch in den kommenden Stunden und Tagen nicht auszuschließen“, so die Experten von der GeoSphere Austria. User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum.
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