'Sind nicht geizig' – Stocker macht EU-Schulden Ansage

Österreich Nachrichten Nachrichten

'Sind nicht geizig' – Stocker macht EU-Schulden Ansage
Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

EU-Budget: Kanzler Stocker und vier EU-Nettozahler fordern Kürzungen und lehnen neue gemeinsame Schulden ab. Änderungen am EU-Haushalt gefordert.

fordert mit den Regierungschefs Deutschlands, Dänemarks, Finnlands und der Niederlande deutliche Änderungen am Vorschlag der EU-Kommission – und lehnt neue gemeinsame Schulden ab.

"Eine gemeinsame Kreditaufnahme kann nicht die Lösung sein: Die während der Pandemie aufgenommenen Schulden werden den nächsten mehrjährigen Finanzrahmen bereits mit fast 170 Milliarden Euro belasten", heißt es in einem am Freitag auf dem Portal Politico veröffentlichten gemeinsamen Beitrag. Alle fünf Staaten gehören zu den Nettozahlern der Europäischen Union. Sie überweisen damit mehr Geld an das EU-Budget, als sie daraus zurückbekommen.

Nach Angaben der Regierungschefs stehen die Nettozahler, die sich zuletzt in Berlin getroffen hatten, für fast 40 Prozent der Finanzierung des EU-Haushalts. Gleichzeitig würden sie rund 70 Prozent der bilateralen Ukraine-Hilfen der EU-Mitgliedstaaten tragen.

"Wir sind nicht geizig. Wir verstecken uns auch nicht hinter dem Etikett sparsam.

"Die fünf Regierungschefs verlangen nach eigenen Angaben keine Kürzung gegenüber dem bestehenden Finanzrahmen für die Jahre 2021 bis 2027, der ein Volumen von 1,216 Billionen Euro umfasst. Die von der EU-Kommission vorgeschlagene nominelle Steigerung um rund 60 Prozent bezeichnen sie allerdings als"schlichtweg unrealistisch". Der Budgetentwurf der EU-Kommission sieht ein Volumen von rund zwei Billionen Euro vor. Die fünf Regierungschefs wollen diese Summe deutlich reduzieren.

"Diejenigen, die dies nicht tun, sollten uns umso mehr beunruhigen", warnen sie mit Blick darauf, dass fast alle Mitgliedstaaten Anstrengungen zur Konsolidierung ihrer öffentlichen Finanzen unternehmen würden. Auch Österreich muss im Zuge des EU-Defizitverfahrens sparen. Konkret verlangen die fünf Länder"eine ausgewogene Kürzung des Kommissionsvorschlags von mehreren hundert Milliarden Euro. In Zeiten des Personalabbaus erwarten wir, dass die EU-Institutionen mit dem derzeitigen Personalbestand arbeiten.

Eine Erhöhung ist ausgeschlossen.

""Der Status quo kann nicht der Ausgangspunkt sein. Er konzentriert sich zu stark auf Subventionen und Transfers, die größtenteils im Voraus bewilligt werden, und lässt zu wenig Raum für das, was Europa dringend braucht: gemeinsame Investitionen in Sicherheit und Verteidigung, Wettbewerbsfähigkeit, Innovation und die Bekämpfung irregulärer Migration.

"Zum Abschluss begründen die Regierungschefs ihre Forderungen mit den veränderten Herausforderungen für Europa:"Die Welt um uns herum hat sich verändert, unsere gemeinsamen Prioritäten haben sich geändert, und unser gemeinsamer Haushalt muss sich ebenfalls verändern. Nur so können wir ein starkes und zukunftsfähiges Europa aufbauen. "

Wir haben diese Nachrichten zusammengefasst, damit Sie sie schnell lesen können. Wenn Sie sich für die Nachrichten interessieren, können Sie den vollständigen Text hier lesen. Weiterlesen:

Heute_at /  🏆 2. in AT

 

Österreich Neuesten Nachrichten, Österreich Schlagzeilen

Similar News: Sie können auch ähnliche Nachrichten wie diese lesen, die wir aus anderen Nachrichtenquellen gesammelt haben.

Stocker reist nach Polen: 'Viel ungenütztes Potenzial' bei Kooperation in MitteleuropaStocker reist nach Polen: 'Viel ungenütztes Potenzial' bei Kooperation in MitteleuropaWIEN/WARSCHAU. Bundeskanzler Christian Stocker reist heute zu einem offiziellen Besuch nach Polen. Dabei geht es nicht nur um die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der am stärksten wachsenden Volkswirtschaft in Europa, sondern auch um eine Allianz im politischen Bereich.
Weiterlesen »

Bundeskanzler Stocker besucht Polen - Stärkung der zentralenuropäischen ZusammenarbeitBundeskanzler Stocker besucht Polen - Stärkung der zentralenuropäischen ZusammenarbeitÖsterreichs Bundeskanzler Christian Stocker reist erstmals seit fast 20 Jahren nach Polen, um die bilaterale Beziehung zu vertiefen und gemeinsam mit Präsident Donald Tusk mehr Einfluss auf die EU zu gewinnen. Beide betonen die Bedeutung Zentraleuropas, insbesondere in Migrations- und Sicherheitspolitik, und diskutieren EU-Budgetfragen. Stocker plant zudem einen Besuch beim EU-Grenzschutzinstitut Frontex.
Weiterlesen »

VdB, Stocker und Meinl-Reisinger zu dritt in New YorkVdB, Stocker und Meinl-Reisinger zu dritt in New YorkÖsterreichs Staatsspitze begibt sich am Wochenende auf Reisen: Präsident, Kanzler und Außenministerin reisen in den Big Apple nach New York.
Weiterlesen »

'Mehr Gewicht': Stocker schmiedet neue Polen-Achse'Mehr Gewicht': Stocker schmiedet neue Polen-AchseKanzlerbesuch Polen: Stocker stärkt Wien-Warschau-Achse, Treffen mit Donald Tusk. Fokus auf Wirtschaft, Migration, EU, Energie und schnellere Bahnverbindung.
Weiterlesen »